Einser-Abitur als Voraussetzung für eine Ausbildung bei der Deutschen Bank? Klar, gute Noten sind nicht ganz unwichtig, aber was bei einer Bewerbung besonders zählt, sind Persönlichkeit und Motivation für die Ausbildung. Yven und Benjamin haben beide zunächst einen anderen Beruf gelernt, bevor sie sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann entschieden haben. Mehr Zukunft, bessere Entwicklungsmöglichkeiten – das waren dabei die Beweggründe. Im Gespräch erzählen Yven und Benjamin von ihrem Weg zur Deutschen Bank.

Im vergangenen Jahr seid ihr in eure Ausbildung als Bankkaufmann gestartet. Erzählt doch einfach mal, wie es dazu kam…?

Yven: Ehrlich gesagt hätte ich mir vor ein paar Jahren noch nicht vorstellen können, dass ich mal bei der Deutschen Bank arbeite. Ich habe meinen Hauptschulabschluss gemacht, danach in einer Druckerei eine Ausbildung zum Medientechnologen Druck absolviert und insgesamt drei Jahre in dem Beruf gearbeitet. Alles verlagert sich ja immer mehr ins Netz, es gibt immer mehr Billiganbieter – die Zukunftsaussichten in der Druckbranche sind nicht so richtig gut. Da habe ich mich entschieden, nochmal etwas ganz neues zu machen. Die Bankbranche hat mich interessiert, also habe ich mich über die verschiedenen Möglichkeiten informiert und mich beworben. Und als dann die Zusage der Deutschen Bank kam, habe ich bei meinem früheren Arbeitgeber gekündigt.

Benjamin: Witzigerweise komme ich aus der gleichen Branche wie Yven und hatte ganz ähnliche Gründe für meinen Wechsel. Ich war nach der Realschule noch auf einem Kaufmännischen Berufskolleg, habe ebenfalls Medientechnologe gelernt und acht Jahre in einer Druckerei gearbeitet. Schon vor ein paar Jahren habe ich mir ein Haus gekauft, ich will beruflich etwas erreichen – und ich hatte keine Lust abzuwarten, bis mich die Entwicklung in der Druckbranche überrollt. Da war die Frage: Einfach irgendwo einen Job als Quereinsteiger suchen oder sich nochmal grundsätzlich neu ausrichten? Dafür habe ich mich dann entschieden.

Zufälle gibt’s… Und dann seid ihr auch noch beide aus dem Badischen…

Yven (lacht): Hört man das?

Ein bisschen ;-) – aber nochmal zurück zu eurem Weg zur Bank: Von der Druckerei in die Bank ist jetzt nicht unbedingt naheliegend?

Benjamin: Auf den ersten Blick vielleicht nicht, aber mir kam das gar nicht so vor. Auch in der Druckerei hatte ich z.B. häufig mit Kunden zu tun. Ich wusste also, dass mir das liegt. Ich bin sehr kommunikationsfreudig und gehe offen auf Menschen zu. Das sind alles Eigenschaften, die kann man als Bankkaufmann gut brauchen.

Yven: Voraussetzung für eine Ausbildung zum Bankkaufmann ist ja mindestens ein Realschulabschluss. Da war es für mich natürlich super, dass die Ausbildung, die ich schon gemacht habe, als Realschulabschluss anerkannt wird. So ein bisschen nervös war ich schon bei der Bewerbung. Auf den Online-Test habe ich mich ganz gezielt vorbereitet – ist ja irgendwie naheliegend, dass vielleicht auch ein paar Aufgaben mit Zahlen kommen. So war es dann auch und hat gut geklappt. Beim persönlichen Vorstellungsgespräch hatte ich dann gleich ein gutes Gefühl.

Wie sind eure Erfahrungen in der Berufsschule. Ist es nicht merkwürdig, auf einmal wieder die Schulbank zu drücken?

Yven: Das läuft alles super. Da war ich selbst ein bisschen erstaunt – mir fällt das Lernen total leicht, viel leichter als früher. Mein Notenschnitt liegt bei 1,5. Läuft. (lacht)

Benjamin: Bei mir genauso – kann das nur bestätigen. Ich glaube, dass die Erfahrung, die ich schon mitbringe, in der Berufsschule eher ein Vorteil ist. Klar ist das erst mal eine Umstellung. Aber ich weiß, wie ich mich vorbereiten muss. Und ich weiß, wofür ich lerne. Generell fällt aber schon auf, dass – zumindest bei uns in der Berufsschule – alle Deutsche Bank-Azubis überdurchschnittlich gute Noten haben.

Yven: Das hängt sicher auch damit zusammen, dass wir in der Bank – zusätzlich zur Berufsschule - auf jede neue Ausbildungsphase mit Trainings vorbereitet werden. Das ist manchmal ziemlich viel, aber auch sehr strukturiert und systematisch…

Benjamin: … und die E-Learnings kann man gut zur Vorbereitung auf Klausuren oder Tests nutzen.

Also alles richtig gemacht?

Benjamin: Im Moment kann ich nur sagen: Ja, alles richtig. Man muss natürlich sehen, wie sich das alles weiter entwickelt, aber die Ausbildung macht mir Spaß, ich war bisher in zwei Filialen – in Kehl und in Emmendingen. Überall bin ich total nett aufgenommen worden. Die Kunden reagieren total positiv, wenn ich Ihnen sage, dass ich noch in der Ausbildung bin. Auf den ersten Blick sieht man mir das ja nicht unbedingt an – obwohl ich natürlich total jung aussehe und mich auch so fühle. (lacht)

Yven: Mir gefällt, dass ich in der Bank genau so sein kann wie ich bin und damit gut ankomme. Zum Beispiel der Dialekt. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen man hochdeutsch sprechen muss. Aber bei der Arbeit in der Filiale (im Moment bin ich in Lahr) ist der Dialekt manchmal fast ein Vorteil, gerade hier bei uns im Süddeutschen. Viele Kunden reden ja auch so – und freuen sich, wenn sie merken, dass man auch hier aus der Gegend ist. Da hat man gleich eine Vertrauensbasis.

Ein Tipp für andere Bewerber, die über eine Bewerbung nachdenken und sich nicht sicher sind, ob die Deutsche Bank für Sie das richtige ist?

Yven: Mir ist das echt schon passiert, dass Bekannte sich darüber wundern, dass ich jetzt bei der Deutschen Bank arbeite, wo ich doch überhaupt nicht studiert habe. (lacht) Meine Erfahrung: Hier beißt keiner.

Benjamin: Genau. Einfach auf das Neue zugehen und sich etwas zutrauen – das passt dann schon! Und es lohnt sich – die Ausbildung ist wirklich top!

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