Als DH-Student an der HWR in Berlin: Michael

Michael ist jetzt im vierten Semester seines DH-Studiums BWL Bank. Im 3-Monatsrhythmus wechselt er zwischen dem Praxiseinsatz in einer Filiale und dem Studium an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin. Wir sprachen mit Michael über sein Studium und seine Pläne.

Warum hast du dich für ein Duales Studium bei der Deutschen Bank entschieden?

Das Thema „Bank“ liegt bei mir sozusagen in der Familie und ich wusste eigentlich schon seit der zehnten Klasse, dass ich später gerne mal selbst bei einer Bank arbeiten wollte. Da ich außerdem auf jeden Fall studieren wollte, lag die Idee mit dem Dualen Studium fast auf der Hand. Schon eineinhalb Jahre vor dem Abitur habe ich mich online bei der Bank beworben – das funktioniert ja das ganze Jahr über. Ein dreiviertel Jahr vor der Abi-Prüfung hatte ich meinen Ausbildungsvertrag schon in der Tasche – und nach zweieinhalb Wochen Urlaub ging es auch dann schon direkt mit der Ausbildung los.

Du bist für dein duales Studium nach Berlin gezogen. War das eine große Umstellung für dich?

Ich komme aus der Nähe von Frankfurt und hatte bei meiner Bewerbung als erste Präferenz Frankfurt, als zweite Wahl Berlin angegeben. Heute bin ich sehr froh darüber, dass es Berlin geworden ist. Ich habe während meiner Schulzeit zwei Praktika in Berlin absolviert und hatte dementsprechend hier auch schon einige Kontakte. Berlin ist einfach eine tolle Stadt, in der es immer etwas zu entdecken gibt. Was ich auch herausgefunden habe: Wenn man in Berlin wohnt ist man eine Art Magnet für Freunde und Bekannte, die immer gerne hierher zu Besuch kommen.

Wie funktioniert der Wechsel zwischen Praxis und Theorie? Bist du lieber in der Filiale oder lieber an der Uni?

Das kann ich wirklich nicht sagen. Ich glaube, es ist der Wechsel zwischen beidem, der mir am besten gefällt. Wenn die Praxisphase herum ist, freue ich mich auf die Theorie und umgekehrt. Auch während der Uni-Phasen reißt der Kontakt zur Filiale nie ganz ab. Es kann auch schon mal vorkommen, dass ein Praxistermin während der Uni-Zeit stattfindet. Gut gefällt mir auch, dass ich immer in wechselnden Filialen eingesetzt werde – zwei Mal war ich mitten in Berlin, derzeit bin ich z.B. in Brandenburg.

Was gefällt dir an deinem Studium und speziell an der HWR?

Beim BWL Bank Studium ist bei BWL-Themen immer auch schon die Praxis mit im Blick, so dass man sein Wissen gut anwenden und „übersetzen“ kann. In meinem Jahrgang sind wir an der HWR sieben DH-Studenten der Deutschen Bank und wir sind gut miteinander vernetzt. Allerdings sollte man einkalkulieren, dass die Studiensemester doch relativ anstrengend sind. Die Tage an der HWR sind straff durchorganisiert. In zweieinhalb Monaten steckt viel Stoff und am Ende jedes Semesters stehen immer Prüfungen.

Bleibt dir überhaupt noch Zeit für Freizeitaktivitäten und Hobbies?

Bisher hat das eigentlich ganz gut geklappt. Das ist natürlich auch typbedingt. Ich bin eigentlich immer beschäftigt und habe Spaß an dem, was ich mache. Mit Erlaubnis der Bank jobbe ich seit kurzem sogar nebenher noch ein paar Stunden im Bundestag und helfe da im Büro einer Bundestagsabgeordneten aus meinem Heimatwahlkreis. Ich habe mich schon immer politisch engagiert und bleibe auf diese Weise auch im Kontakt mit den Themen bei mir zuhause. Das finde ich gut!

Dein Tipp für künftige DH-Studenten?

Es steht und fällt alles mit der Art, wie man persönlich auftritt – das fängt im Bewerbungsprozess an.

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