Duales Studium
versus Vollzeitstudium

Das duale Studium ist beliebt und freie Plätze sind begehrt – auch bei der Deutschen Bank.

Doch was kann der „Neuling“ besser als das alteingesessene Vollzeitstudium? Und wo punktet das klassische Studium gegenüber dem dualen. Informieren Sie sich hier –
Ring frei für Runde 1 ;-)

Runde 1: Praxisanteil

Im dualen Studium sammeln Sie regelmäßig Praxiserfahrung. Das, was Sie theoretisch büffeln, setzen Sie in den Praxisphasen zeitnah ein. So lernen Sie kontinuierlich die Arbeitswelt kennen und begleiten Projekte über einen längeren Zeitraum. Im Vollzeitstudium beschränken sich die Praxisanteile vor allem auf Praktika, die Sie ggf. selbst organisieren müssen.

Runde 2: Kontaktqualität

Wo können Sie gute Kontakte für das Berufsleben knüpfen? Eher im dualen Studium! Dort treffen Sie regelmäßig auf Kollegen, Chefs, Lieferanten, Kunden und Co. Im Vollzeitstudium haben Sie es vor allem mit Kommilitonen und Professoren zu tun.

Runde 3: Jobchancen

Bei den Jobchancen liegt das duale Studium naturgemäß vorn. Schließen Sie es erfolgreich ab, haben Sie in der Regel gute bis sehr gute Chancen, von Ihrem Arbeitgeber übernommen zu werden. Ist auch logisch – denn der hat erheblich in Sie und Ihre Ausbildung investiert.

Runde 4: Lernkurve

Aus der Lernkurve rausfliegen können Sie in beiden Varianten – und steil ansteigen kann die Lernkurve auch an der Uni. Für den Effekt sind Sie im Vollzeitstudium aber stärker selbst verantwortlich. Sie haben mehr Freiheiten bei der Gestaltung Ihres Stundenplans und können den auch so organisieren, dass die Lernkurve eher flach ansteigt. Das duale Studium dagen ist von vorn bis hinten durchgetaktet – steile Lernkurve inklusive.

Runde 5: Freizeit

Das duale Studium ist straff organisiert. Manchmal müssen Sie sogar am Samstag ran. Bei diesem Rhythmus aus Leben und Arbeit bleibt zwar noch Zeit für Freizeit, die fällt aber knapper aus als bei einem klassischen Vollzeitstudium mit hohem Selbstorganisationsgrad. Auch die Flexibilität leidet ein wenig für den Preis, sehr kompakt und praxisnah zu studieren.

Runde 6: Finanzierung

Im dualen Studium werden Sie finanziell unterstützt. Die Unternehmen orientieren sich zum Teil an den Ausbildungsgehältern oder zahlen auch deutlich mehr. Zudem locken sie mit Zusatzleistungen wie Wohngeld, Urlaubsgeld oder Übernahme von Studiengebühren. Im Vollzeitstudium sind Sie auf Bafög, Stipendien oder Studienkredite angewiesen – oder auf Ihre Eltern und den einen oder anderen Nebenjob.

Runde 7: Wissenschaft

Das duale Studium ist für seinen hohen Praxisanteil bekannt. Passend dazu fällt der Theorieteil kleiner aus, vor allem im Vergleich zu einem klassischen Vollzeitstudium. Dort ist besser aufgehoben, wer von vornherein eine wissenschaftliche Karriere und den Doktor-Titel anstrebt.

Runde 8: Studienbedingungen

Kleine Studiengruppen, gute Ausstattung, intensive Betreuung und überschaubare Institutionen: Wer dual studiert, findet an den (Fach-)Hochschulen und Akademien in der Regel gute bis sehr gute Studienbedingungen vor. Im Vollzeitstudium kommt es auf die Uni und die Fachrichtung an. Von sehr guten Bedingungen an privaten oder eher kleinen Hochschulen bis hin zu Massenunis mit den für sie typischen Problemen wie Megavorlesungen, überfüllten Seminaren und überlasteten Professoren ist alles möglich.

Runde 9: Druck

Können Sie gut mit Druck umgehen? Dann erfüllen Sie eine wichtige Voraussetzung für ein duales Studium. Der Wechsel zwischen Praxis- und Theoriephasen sowie der enge Zeitplan werden Sie fordern. Beim Vollzeitstudium haben Sie in der Regel mehr Einfluss darauf, wie stark der Druck wird. In den entscheidenen Phasen wie Prüfungen und Abschlüssen müssen Sie aber auch dort nervenstark sein – und ein Studium, das sich hinzieht, kann auch Druck aufbauen.

Runde 10: Spezialisierung

Wer dual studiert, legt sich früh auf einen beruflichen Bereich wie zum Beispiel den Banken- oder Versicherungssektor fest. Denn dort finden die Praxisphasen statt. Gut für alle, die ihre Interessen und Stärken schon früh kennen. Wer sich für ein Vollzeitstudium entscheidet, legt sich weniger stark fest. Er lotet zum Beispiel in verschiedenen (Pflicht-)Praktika aus, welcher Beruf zu ihm passen könnte.

Runde 11: Ausland

Auch im dualen Studium sind Auslandsaufenthalte über das Unternehmen oder die Hochschule / Akademie möglich. Ob das konkret angeboten wird, sollte man bei Interesse unbedingt im Vorfeld recherchieren. Grunsätzlich bietet das klassische Vollzeitstudium mehr Möglichkeiten, eine Phase im Ausland zu verbringen, vor allem als Auslands- oder Urlaubssemester oder während der Semesterferien.

Runde 12: Abschlüsse

Wenn Sie sich für ein ausbildungsintegrierendes duales Studium entscheiden, erlangen Sie zwei Abschlüsse. Beim Dualen Studium Betriebswirtschaft der Deutschen Bank zum Beispiel legen Sie nach zwei Jahren die IHK-Prüfung zum Bankkaufmann ab. Ein Jahr später machen Sie Ihren Bachelor. Im Vollzeitstudium gibt es nur einen Abschluss.

Fazit

Wer sein Studium selbst organisieren und sich ggf. noch orientieren möchte, wer mehr Freiräume braucht und/oder eine wissenschaftliche Karriere anstrebt, ist im klassischen Vollzeitstudium gut aufgehoben. Wer stark praxisorientiert und konsequent durchgetaktet studieren möchte, wer früh berufliche Kontakte knüpfen und finanziell abgesichert lernen möchte, findet im dualen Studium passende Bedingungen. Es kommt auf Sie an! In unserem Vergleich spricht vieles für ein duales Studium. Entsprechend beliebt sind die Plätze auch bei der Deutschen Bank.

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