Eine Woche voller Eindrücke, Gespräche, Informationen und Spaß.

"Alt-Azubi" Justus war bei der Startwoche 2016 als Helfer dabei und berichtet über seine Erfahrungen.

Nach der gemeinsamen Startwoche hat für über 350 Azubis und Duale Studenten der Deutschen Bank der berufliche Alltag in den Filialen und Servicecentren überall in Deutschland begonnen. Live@work statt Live@Startwoche. Für uns der richtige Zeitpunkt, hier noch einmal eine kleine Rückschau zu halten. „Alt-Azubi“ Justus, angehender Bankkaufmann aus Kiel, war als Helfer bei der Startwoche dabei und konnte all das, was er letztes Jahr bei seinem eigenen Start erlebt hat, jetzt noch einmal aus neuer Perspektive beobachten.

Letztes Jahr warst du als Berufsanfänger bei der Startwoche dabei, dieses Jahr als Helfer selbst in die Organisation mit eingebunden. Was war aufregender?

Das kann ich gar nicht so richtig sagen. Beides war super. Letztes Jahr war alles neu, ich war total gespannt und hatte keine Ahnung, was auf mich zukommt. Dieses Jahr wusste ich ja schon, wie alles ungefähr ablaufen würde, hatte aber ganz andere Aufgaben. In Seeheim ging es ja nicht um mich, sondern darum, die neuen Azubis bestmöglich zu unterstützen, Fragen zu beantworten, so eine Art Brücke in die Praxis zu bauen. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht.

Wie kann man sich deinen Einsatz als „Startwoche“-Helfer denn so vorstellen?

Ich habe die Startwoche ganz normal mitgemacht, habe bei der Trainingsorganisation geholfen und war bei allen Trainings, Übungen und Aktivitäten dabei. Zum Teil habe ich in den Trainings auch kleine Parts selbst übernommen oder Infos aus Azubi-Sicht ergänzt. Für mich ist der Start ja auch noch nicht so lange her und deshalb kann ich mich gut in die Situation der neuen Azubis versetzen. Mir war es letztes Jahr besonders wichtig, mehr über die Praxis zu erfahren: Wie ist das so in der Filiale? Was mache ich, wenn …? Genau diese Aspekte habe ich dann versucht zu vermitteln.

Konntest du auch eigene Ideen einbringen?

Unsere Ausbilder sind da generell sehr offen. Mitdenken, Fragen stellen, Ideen haben – das ist nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Wir haben uns z. B. im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, wie man bestimmte Inhalte vielleicht noch besser vermitteln kann – speziell das Beurteilungssystem. Den Hintergrund für die Beurteilung bilden ja die Werte der Deutschen Bank. Ich habe den Vorschlag gemacht, dass man die Inhalte deutlicher in den Vordergrund rücken könnte. Was wird da eigentlich bewertet und was wird von mir erwartet, damit ich z. B. eine gute Beurteilung beim Thema „Innovation“ oder „Kundenorientierung“ bekomme? Während der Startwoche haben die neuen Azubis diese Fragen dann im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeitet und dabei richtig tolle Ergebnisse formuliert.

Gab es bestimmte Fragen, die dir besonders häufig gestellt wurden?

Alles, wobei es um die Praxis geht: die Abläufe in der Filiale, die Kollegen vor Ort. Vor allem aber die Kunden: Wie gehe ich auf Kunden zu? Welche Fragen haben Kunden? Was mache ich, wenn ich etwas nicht weiß? Das ist ja alles vollkommen neu, da ist jeder erstmal ein bisschen unsicher.

Gab es für dich besondere Highlights?

Es ist unglaublich, wie die Gruppe sich innerhalb der Woche verändert und was sich da für eine Gruppendynamik entwickelt. Das habe ich letztes Jahr schon so empfunden und dieses Jahr noch viel intensiver erlebt. Am ersten Tag sind alle noch ein bisschen vorsichtig und zurückhaltend, orientieren sich erst einmal, und von Tag zu Tag, schon vom Frühstück zum Mittagessen wird die Atmosphäre lockerer. Man lernt sich kennen, hat so viele gemeinsame Themen – die Bank und all die vielen Inhalte, die da auf jeden einstürmen. Jeden Tag kommen neue Erlebnisse dazu, die man teilt und miteinander diskutiert. Wo sonst hat man Gelegenheit, so viele unterschiedliche Menschen auf einmal und in einem so konzentrierten Zusammenhang kennenzulernen? Das ist total aufregend. Die Tage sind voll mit Eindrücken, Gesprächen, Informationen, Spaß. Man ist abends hundemüde, aber auf eine total angenehme Art.

Die Digitalisierung ist ja im Moment ein sehr wichtiges Thema für die Bank. War das auch in der Startwoche zu spüren?

Klar. Es gab sogar einen eigenen Vortrag zum Thema, aber auch sonst ist das Thema überall präsent und spielt überall eine Rolle. Ich finde es super, wie die Bank gerade uns junge Mitarbeiter dabei einbezieht. Es ist ja nun mal so: Für uns ist die digitale Zukunft mehr oder weniger Gegenwart. Da ist doch keiner ohne Smartphone oder Tablet. Jeder organisiert einen Großteil seines Lebens online, das war für uns sozusagen schon immer so und ist vollkommen selbstverständlich. Online Banking ist da z.B. nichts, über das man groß nachdenken muss. Das macht man halt. Schon allein deshalb kann jeder, der neu anfängt, viel Wissen einbringen. Viele Kunden sind mit digitalen Themen noch nicht so richtig vertraut – da kann man so viel erklären und unterstützen.

Das alles hört sich so an, als ob deine Ausbildung dir auch sonst Spaß macht?

Kann man so sagen, und es ist mir echt wichtig, dass das auch so bleibt. Ich habe mich immer für den Finanzmarkt interessiert und hatte mich direkt nach dem Abitur bei der Deutschen Bank beworben. Vor dem Ausbildungsbeginn war ich dann noch ein Jahr in den USA, in Los Angeles. Das war eine geniale Zeit – zumal ich meinen Ausbildungsplatz schon hatte und wusste, wie es nach meiner Rückkehr weitergeht. Das hat alles perfekt gepasst und ist auch so geblieben – gerade auch durch solche Erlebnisse wie jetzt wieder bei der Startwoche.

Und wie geht es bei dir persönlich weiter?

Wohin ich mich beruflich entwickle, ob ich noch studiere – mal sehen. Investmentbanking interessiert mich, aber eigentlich denke ich in Richtung Führungssaufgaben, andere motivieren, selbst mitgestalten, das reizt mich. Und so sehr ich Kiel mag – ich möchte dann irgendwann auch noch mal ganz woanders hin. Eine neue Stadt, nochmal ganz ins Freie denken.

Vielen Dank für das nette und informative Gespräch – und weiterhin viel Spaß und Erfolg!

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