Fachliche Ansprechpartnerin mit viel Engagement

Marion Kommorowski war vor noch nicht allzu langer Zeit selbst Azubi bei der Deutschen Bank. Heute ist Sie Kundenberaterin in Hamburg und außerdem als fachliche Ansprechpartnerin für die Betreuung von Azubis zuständig. Im Gespräch erzählt sie von ihrer Tätigkeit.

Seit wann sind Sie als fachliche Betreuerin für Azubis tätig?

Im Jahr 2004 habe ich meinen Realschulabschluss gemacht und danach meine Ausbildung bei der Deutschen Bank begonnen. Nach zweieinhalb Jahren – das war dann also 2007 – war ich mit der Ausbildung durch und bin direkt übernommen worden. Als Betreuer für die Azubis in unserer eher kleinen Filiale war bis dahin der Filialleiter zuständig. Er hat mich gefragt, ob ich Lust hätte, mich künftig darum zu kümmern – und da habe ich Ja gesagt. Das ist eher ungewöhnlich, aber mir hat gefallen, dass ich direkt Verantwortung übernehmen und mich einbringen konnte. Auch nach meinem Wechsel in eine größere Filiale bin ich dann dabei geblieben.

Sie waren noch sehr jung als Sie die Aufgabe übernommen haben…?

Ja, das stimmt – und am Anfang hat das schon ein bisschen Mut erfordert. Ich war am Ende meiner Ausbildung gerade erst 18 – da kam es öfter vor, dass einer der neuen Azubis älter war als ich selbst. Trotzdem hat das erstaunlich gut funktioniert und hatte natürlich auch viele Vorteile. Da ich selbst ja gerade erst ausgelernt hatte, wusste ich worauf es ankommt und konnte gute Tipps geben. Unser Umgang miteinander war von Anfang an freundschaftlich, aber immer auch respektvoll. Zudem sind bei uns immer alle Kollegen eines Teams dafür verantwortlich, dass unsere Nachwuchskräfte möglichst viel lernen und unterstützt werden. So hatte ich also immer auch erfahrenere, fachliche Ansprechpartner an meiner Seite.

Was genau macht eigentliche eine fachliche Betreuerin?

Wir haben in der Filiale immer mindestens einen, je nach Durchlauf mitunter auch zwei Azubis oder DH-Studenten. Für jede Durchlaufphase haben die Azubis bestimmte Lernziele – da koordiniere ich dann den Einsatz in der Filiale und kümmere mich darum, dass die Azubis alle Praxisbereiche kennen lernen und Erfahrungen sammeln können. Je nach Bedarf, aber mindestens einmal in der Woche, treffen wir uns zu Lehrgesprächen oder Simulationen. Regelmäßiges Feedback ist nach meiner Erfahrung sehr wichtig. Generell bin ich für die Azubis während der Zeit in unserer Filiale bei allen praxisbezogenen Fragen die feste Ansprechpartnerin. Und am Ende der Praxisphase setzen wir uns noch einmal für ein ausführliches Feedback zusammen, besprechen Stärken und Schwächen. Bei der Beurteilung beziehe ich immer auch die Einschätzung meiner Kollegen mit ein.

Sie haben in den vergangenen Jahren ja schon einige „Azubi-Generationen“ erlebt. Hat sich da etwas verändert?

(überlegt) Doch, ich denke schon. Wir hatten schon immer gute Azubis, aber in den letzten zwei, drei Jahren hat das noch einmal einen richtigen Schub bekommen. Die meisten Azubis sind sehr selbstbewusst und wissen genau, was sie wollen.

Was gefällt Ihnen an der Tätigkeit als fachliche Betreuerin besonders gut?

Mir macht es Spaß mein Wissen an andere weiterzugeben. Es ist schön zu sehen, wie die Azubis sich innerhalb der Bank entwickeln. Auch nach der Zeit in unserer Filiale bleibe ich mit den meisten im Kontakt und interessiere mich dafür, wie es weitergeht.

Ihr Tipp für Azubis und DH-Studenten?

Immer offen sein für Neues und neue Kollegen. Selbst aktiv werden und das Interesse an bestimmten Aufgaben verdeutlichen, z.B. die Teilnahme an Kundengesprächen. Und: Einfach zeigen, dass der Job Spaß macht.

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