Hier kann jeder den Platz finden, der am besten zu ihm passt.

Antonia ist jetzt im vierten Semester ihres Dualen Studiums BWL Bank und verbringt ihre Zeit abwechselnd in einer Filiale in Köln und an der DHBW in Mannheim. Der perfekte Ausgleich zum Studium ist für sie der Sport.

Sie läuft Marathon („Es war ein tolles Gefühl beim Frankfurt Marathon an den Banktürmen vorbeizulaufen.“) und trainiert im Moment für ihren ersten Triathlon. Derzeit überlegt sie, wohin sie sich nach dem Studium beruflich entwickeln will. Kundenberatung? Firmenkundengeschäft? Finance? Beste Gelegenheit, um Ideen zu sammeln, bot db Horizon, eine zweitägige Veranstaltung, mit der die Deutsche Bank ihre DH-Studenten bei der Karriereplanung unterstützt. Im Gespräch erzählt Antonia über ihr Studium, über db Horizon und ihre Pläne.

Warum hast du dich für ein Duales Studium entschieden?

Nach dem Abi war ich zunächst für ein Jahr als Au-pair in den USA, in Dallas. Ich wusste vorher schon, dass ich danach studieren, aber auch praktisch arbeiten wollte. Ich hatte richtig Lust darauf, mich auf ein Unternehmen einzulassen. Schon während der Schulzeit habe ich viel gejobbt und finde: Arbeit macht Spaß, wenn man ein gutes Team um sich hat.

Und warum der Einstieg bei einer Bank?

Bei mir war eigentlich von Anfang an klar, dass ich in die Finanzbranche gehe. Meine Familie hat mir das schon immer vorhergesagt, weil ich wirklich gut mit Zahlen umgehen kann. Ich wollte auf jeden Fall zu einer großen Bank mit einem umfassenden Angebot und einer breiten Palette von Arbeitsfeldern. Die Deutsche Bank war da meine erste Wahl.

Haben sich deine Erwartungen erfüllt?

Definitiv. Der Wechsel zwischen Praxis in der Filiale und Theorie an der Hochschule ist für mich perfekt. In Köln wohne ich zu Hause bei meinen Eltern, in Mannheim habe ich eine Wohnung, die ich mir mit zwei anderen DH-Studentinnen teile. Wir wechseln uns als Mieter ab – je nachdem, wer gerade in der Theoriephase ist. Das ist organisatorisch nicht immer einfach, aber wir kriegen das schon hin. Die Studienmonate sind übrigens ziemlich straff durchorganisiert. Wir haben den ganzen Tag Vorlesungen und Seminare, also ein bisschen anders als an einer normalen Uni. Man lernt in kurzer Zeit sehr viel und intensiv. Das hat seinen ganz eigenen Reiz, und wir freuen uns alle immer schon aufs Wiedersehen. Ich hatte früher keine so richtige Vorstellung von Mannheim, mag die Stadt aber inzwischen richtig. Dort habe ich außerdem mehr Zeit für mein Lauftraining, das ist natürlich super.

Und wie erlebst du dein Arbeitsumfeld und die Deutsche Bank als Arbeitgeber?

Es ist unglaublich, was die Bank alles bietet. Es gibt so viele Möglichkeiten, zu lernen und neue Menschen kennenzulernen – nicht nur hier in der Filiale, sondern in der ganzen Marktregion, auch bereichsübergreifend und über die Marktgebiete hinaus. Man vernetzt sich in der täglichen Zusammenarbeit sehr schnell mit ganz vielen Leuten. Auch wir DH-Studenten sehen uns regelmäßig bei den betriebsinternen Trainings in Frankfurt, zuletzt auch bei der Weihnachtsfeier der Marktregion oder wie jetzt bei db Horizon. Da war ja mein ganzer „Jahrgang“ in Frankfurt.

Worum genau geht es bei db Horizon?

Die Bank gibt uns DH-Studenten nach dem zweiten Studienjahr die Möglichkeit, uns für die Zeit nach dem Studium beruflich zu orientieren. In den Deutsche Bank-Türmen gab es für uns eine Art Marktplatz, bei dem sich viele verschiedene Bankbereiche vorgestellt haben – vom Filialgeschäft übers Investmentbanking bis zu Infrastrukturbereichen wie Finance oder Compliance. Die Präsentationen waren sehr informativ und persönlich – mit vielen Anekdoten aus der Praxis. Danach haben wir dann in Gruppen all diese Bereiche durchlaufen und konnten uns in kleiner Runde informieren und Fragen stellen. Mich hat sehr beeindruckt, wie interessiert und offen die Ansprechpartner auf uns eingegangen sind.

Was nimmst du für dich aus den beiden Veranstaltungstagen mit?

Am Vormittag des ersten Tages haben wir an Persönlichkeitstrainings teilgenommen. Das hat echt Spaß gemacht und war sehr inspirierend. Die Vorstellung der Bereiche gab einen guten Überblick, um klarer definieren zu können, welche Tätigkeiten genau dahinterstecken. Zudem konnte man einen Eindruck der Menschen und Mentalitäten in den verschiedenen Bereichen gewinnen. Besonders interessant war es z. B. für mich, die Bereichsvertreter aus Compliance kennenzulernen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Bereich viel abwechslungsreicher ist, als ich dachte, vor allem durch den Bezug zu den wirtschaftlichen Herausforderungen der Bank und die bereichsübergreifenden Projekte. Generell war es toll, so viele verschiedene Einblicke zu bekommen. Wir alle sind unterschiedlich, und hier findet jeder den Bereich, der zu ihm passt. Für mich am spannendsten war der Bereich Finance Change, der den Zusammenhang zwischen bilanziellen Themen – die mich ja ohnehin sehr begeistern – und strategischen Projekten darstellt. Ich habe die Mitarbeiter als sehr offen und begeistert erlebt. Diese Mentalität, die den Bereich prägt, motiviert mich, mich in diese Richtung zu orientieren.

Wie geht es nach der Veranstaltung für dich weiter?

Durch db Horizon haben wir jetzt die Kontakte und kennen die direkten Ansprechpartner. Jetzt kommt es bei jedem selbst darauf an, was er daraus macht, um in Kontakt zu bleiben. Die letzte Praxisphase im Studium ist eine Vertiefungsphase, die ich gerne in Finance Change absolvieren würde. Ich werde da sicher am Ball bleiben und freue mich einfach auf das, was kommt. Am Ende kann man alles lernen – entscheidend ist, dass man richtig Lust darauf hat und motiviert ist, einen Mehrwert zu schaffen.

Vielen Dank für das nette Gespräch – und viel Erfolg für deinen ersten Triathlon!

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