Was macht eigentlich eine Kauffrau für Dialogmarketing?

Kauffrau/Kaufmann für Dialogmarketing ist ein noch relativ junger Ausbildungsberuf, der vielen noch nicht so richtig bekannt ist. Was genau macht eine Kauffrau für Dialogmarketing? Wie läuft die Ausbildung ab? Silvia hat vor zwei Jahren ihre Ausbildung bei DB Direkt begonnen und erzählt von ihrer Berufswahl.

Wie bist du denn auf die Idee gekommen, dich für eine Ausbildung im Dialogmarketing zu entscheiden?

Zunächst mal gar nicht. Nach dem Fachabitur wusste ich nämlich erst noch nicht so richtig, in welche berufliche Richtung es mich zieht. Für den Übergang wollte ich etwas Sinnvolles machen und dabei natürlich auch ein bisschen Geld verdienen. Im Rahmen verschiedener Praktika habe ich dann im Vertrieb einer Non-Profit-Organisation gearbeitet. Telefonmarketing, Verkaufsgespräche führen – das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht und ich habe gemerkt: Hey – das liegt mir, das kann ich gut. Und dann habe ich mich umgeschaut, welches Berufsbild das richtige für mich sein könnte.

Was gab den Ausschlag für das Dialogmarketing?

Ich wollte auf jeden Fall einen Beruf, bei dem ich vertrieblich arbeiten kann, aber auch mit Marketingthemen zu tun habe. Ich bin sehr kommunikativ und habe Spaß am Umgang mit Kunden, aber mir ist es auch wichtig, dass ich selbst mitgestalten kann. Kauffrau für Dialogmarketing ist ein unglaublich vielfältiges Berufsbild – hier kann ich irgendwie alle meine Talente und meine Kreativität nutzen. Ich habe mit Kunden zu tun, ich lerne Vertriebsaktionen zu steuern und auszuwerten, wir planen Projekte, ich beschäftige mich mit bankfachlichen Themen…

Apropos Bank: Welchen Stellenwert in der Ausbildung hat denn das Bankwissen?

Bei DB Direkt sind wir ja oft die ersten Ansprechpartner für die Kunden der Bank. Wir beantworten Fragen, beraten Kunden, bearbeiten Aufträge, führen Marketingaktionen durch – Zahlungsverkehr, Konto, Anlagen, die gesamte Palette im Privatkundengeschäft. Da ist es natürlich wichtig, dass man fachlich fit ist. Darauf werden wir in internen Trainings intensiv vorbereitet.

In den vergangenen Jahren hast du zwei Mal an einem Azubi-Wettbewerb rund ums Dialog Marketing teilgenommen und warst jedesmal ganz vorne dabei, einmal hast du sogar gewonnen. Da bist du ja fast so etwas wie ein Musterbeispiel für das Berufsbild…?

(lacht) Ja, das stimmt schon irgendwie. Mir ist halt aufgefallen, dass sich viele meiner Bekannten und Freunde unter dem Beruf nichts Genaues vorstellen konnten. Das hat mich motiviert an dem Wettbewerb teilzunehmen. Kauffrau für Dialog-Marketing – da denken viele, dass es sich hier einfach um eine Call Center-Tätigkeit handelt. Dabei steckt so vieles mehr dahinter. Die telefonische Kundenberatung steht natürlich im Mittelpunkt, aber sie ist nur ein Aspekt. Die Ausbildung deckt ja z.B. auch den kompletten kaufmännischen Bereich ab und während der Ausbildung durchlaufen wir unterschiedlichste Bereiche.

Also ein rundum empfehlenswerter Ausbildungsberuf?

Ja. Vorausgesetzt natürlich, man hat Spaß an immer wieder wechselnden Aufgaben, ist gerne im Austausch mit unterschiedlichen Menschen – und behält auch dann den Überblick, wenn es mal ein bisschen hektischer zugeht.

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