Wieso hast du dich für eine Ausbildung zur Bankkauffrau entschieden?

Ich bin ein sehr offener Mensch und wollte mit Menschen zu tun haben, so viel war klar. Und mir war es sehr wichtig, dass ich eine Ausbildung finde, die richtig gut zu mir passt. Deswegen habe ich mir im Vorfeld ziemlich viele Gedanken gemacht, war auf Infoveranstaltungen und habe mich z.B. auch bei der Bundesagentur für Arbeit beraten lassen. Eine Ausbildung bei einer Bank kam mir damals nicht so verlockend vor – ich habe mir das eher trocken vorgestellt. Aber je genauer ich mich informiert habe, desto neugieriger bin ich geworden. Meine Eltern und mein Freund waren sowieso der Auffassung, dass der Beruf gut zu mir passen würde – und dann habe ich gedacht: Schau dir das einfach mal an!

Und warum bei der Deutschen Bank?

Ich hatte mich bei verschiedenen Banken beworben. Nach dem Online-Test und dem Telefon-Interview kam dann das persönliche Vorstellungsgespräch bei der Deutschen Bank und da hat es bei mir so richtig „Klick!“ gemacht. Das war alles so unglaublich professionell und gleichzeitig sehr persönlich, lauter nette Ansprechpartner. Ich habe mich vom ersten Moment an wohl gefühlt und gedacht: Hier würde ich gerne arbeiten!

War der direkte Sprung von der Realschule ins Berufsleben eine große Umstellung für dich?

(denkt einen Moment nach) Ehrlich gesagt: In den ersten Tagen schon. So viele Informationen, so viele neue Begriff. In der Schule sind wir sehr eng an die Hand genommen worden – hier kommt es auch darauf an, dass man sich selbstständig organisiert. Aber meine Aufregung hat sich schnell gelegt. Warum sollte man eine Ausbildung machen, wenn man schon alles kann? Am Beginn der ersten Praxisphase hat sich meine fachliche Betreuerin mit mir zusammengesetzt und mir viele nützliche Tipps gegeben. Ich plane mir meine Lernzeiten gut ein und setze das dann auch ziemlich diszipliniert um. Also – bis jetzt funktioniert das richtig gut.

Was gefällt dir denn bisher an der Ausbildung am besten?

Es gibt so viel Abwechslung. Kollegen über die Schulter schauen, bei Kundengesprächen dabei sein. Toll ist, dass meine Kollegen mir so viel Vertrauen entgegenbringen. Mir gefällt, dass ich alles, was ich lerne, dann auch selber machen darf – da lernt man es ja am besten und hat schnell Erfolgserlebnisse. Das motiviert unheimlich. „Ein Azubi ist nie ohne Block und Stift unterwegs“ hat meine Ansprechpartnerin in der Berufsausbildung am Anfang zu mir gesagt – dieser Tipp war echt hilfreich. Ich habe mir ein Büchlein für Notizen angelegt. Da kann ich immer alles nachschlagen. Und wenn ich etwas trotzdem nicht genau weiß, dann frage ich nach.

Du bist gerade 18 geworden – herzlichen Glückwunsch!

Dankeschön! (lacht) Das macht in der Filiale jetzt manches noch einfacher. Als ich meine Ausbildung angefangen habe, war ich ja noch nicht volljährig – bei den Arbeitszeiten und Pausenregelungen gelten dann spezielle Jugendschutzregeln. Obwohl das nicht immer mit den Abläufen der Bank übereinstimmt, gab es da nie irgendwelche Probleme. Im Gegenteil: Die Kollegen und auch der Filialleiter haben mich immer unterstützt und passende Regelungen gefunden. Das war super!

Hast du denn auch selbst Tipps für andere Realschüler, die sich für eine Ausbildung zum Bankkaufmann interessieren?

Mutig sein und offen auf alles zugehen. Auch, wenn man viel Unterstützung bekommt, ist es wichtig, dass man selbst aktiv wird. Und: Es ist kein Problem, wenn man etwas nicht weiß – man kann ja fragen!

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