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Azubi Startwoche MIS

Insgesamt 426 Nachwuchskräfte haben Anfang August eine Ausbildung bei der Deutschen Bank begonnen. Zum zweiten Mal nach 2013 haben die neuen Azubis und Dualen Studenten gemeinsam eine erste Schulungswoche erlebt. Zwei von ihnen, Afra-Aida Fetzer und Marcel Seefloth, haben ihre persönlichen Eindrücke von der Startwoche festgehalten.

Montag, 4. August, Darmstadtium, 16:15 Uhr

Afra-Aida Fetzer:
„Als ich im Kongresszentrum in Darmstadt angekommen bin, hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl. Die unbekannte Umgebung, der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Ich war aufgeregt und nervös. Da war es gut, dass ich bereits ein paar Kollegen kannte. Erstmals waren zur Begrüßungsveranstaltung auch die Eltern der Azubis eingeladen, damit sie sich ein eigenes Bild davon machen können, bei was für einem Unternehmen ihre Kinder ausgebildet werden. Insgesamt sind rund 200 Mütter und Väter von Auszubildenden beim Auftakt dabei gewesen und das Darmstadtium war mit etwa 700 Leuten gut gefüllt.
Als es dann losging und ich die ersten Kontakte zu den anderen Auszubildenden geknüpft hatte, fiel alle Anspannung von mir ab. Auch die herzliche Begrüßung durch den Personalvorstand der Deutschen Bank, Stephan Leithner, hat ihren Teil dazu beigetragen. Er hat uns gesagt, dass er stolz ist auf unsere Entscheidung für die Deutsche Bank und dass wir die bestmögliche Ausbildung erhalten werden. Das hat mich in meiner Entscheidung bestärkt – denn ich habe mir vorher viel Gedanken darüber gemacht, was ich will und musste mich auch mit kritischen Anmerkungen von Freunden auseinandersetzen, als ich sagte, ich gehe zu einer Bank.“

Marcel Seefloth:
„Ich habe schon Tage vorher auf die Startwoche hingefiebert. Schließlich wollte ich unbedingt zur Deutschen Bank, denn sie bietet mir die besten Perspektiven für meine berufliche Zukunft. So kann ich beispielsweise später vielleicht irgendwann einmal im Ausland arbeiten – was durchaus ein Ziel von mir ist. Klar, es gab zuletzt einige negative Schlagzeilen über die Deutsche Bank. Doch die haben mich nicht abgeschreckt, denn ich habe den Eindruck, dass die Deutsche Bank Konsequenzen aus der gesellschaftlichen Kritik gezogen hat und sich auf den Weg gemacht hat, sich zu verändern. Das war auch bei der Begrüßungsveranstaltung in Darmstadt zu spüren. Die Werte waren omnipräsent und auch kritische Fragen zum Kulturwandel wurden offen und klar beantwortet.“

Dienstag, 5. August, Lufthansa-Ausbildungszentrum, Seeheim-Jugenheim, Seminarraum, 9:30 Uhr

Marcel Seefloth:
„Das Ausbildungszentrum der Lufthansa ist riesig, es gibt neben über 400 Gästezimmern unzählige Seminarräume. Nachdem wir im Darmstadtium noch in der großen Gruppe zusammen waren, haben wir uns in Seeheim-Jugenheim in Kleingruppen zusammengefunden – Auszubildende und Duale Studenten, jeweils nach Regionen geordnet.
Anfangs ist ziemlich viel Input auf uns hereingeprasselt. Es ging vor allem um Organisatorisches, zum Beispiel um den Ablauf der Berufsausbildung. Außerdem haben noch Gastredner zu den Themen Diversity und gesellschaftliche Verantwortung gesprochen. Mich hat beeindruckt, wie viele Bank-Kollegen sich sozial engagieren und finde es klasse, dass auch wir Auszubildenden an einem Social Day teilnehmen können.
Abends kam es dann zu einem meiner persönlichen Highlights der Startwoche: Eine Gesprächsrunde mit Wilhelm von Haller. Wir Dualen Studenten konnten alle möglichen Fragen loswerden, die er umfassend beantwortet hat. In Erinnerung geblieben ist mir sein Ratschlag, dass wir neugierig sein – und vor allem bleiben sollen. Und das habe ich mir auch fest vorgenommen.“

Mittwoch, 6. August, 13.30 Uhr, Wald

Afra-Aida Fetzer:
„Am dritten Tag standen Teambuildingmaßnahmen auf dem Programm. Wir mussten beispielsweise in einer Schlange aus zehn Leuten mit verbundenen Augen eine Fahne finden. Nur der Hinterste in der Schlange hat etwas gesehen. Bei solchen Aufgaben muss man sich gegenseitig vertrauen – und vor allem als Team zusammen arbeiten. Sonst erreicht man sein Ziel nicht. Und das ist sicherlich eine wertvolle Erfahrung für meine berufliche Zukunft.“

Marcel Seefloth:
„Ehrlich gesagt, war ich zunächst skeptisch, was dieser Tag bringen sollte. Maßnahmen zum Teambuilding kannte ich noch aus der Schule und fand sie irgendwie albern. Aber jetzt kann ich sagen, dass der Tag seinen Zweck erfüllt habt: Man hat sich besser kennengelernt, viel zusammen gelacht und hatte anschließend eine Menge neuer Gesprächsthemen. Insgesamt war an diesem Tag deutlich zu spüren, dass jeder darauf geachtet hat, wie er sich gibt. Alle waren untereinander sehr zuvorkommend, aufgeschlossen und kommunikativ.“

Mittwoch, 6. August, 16:15 Bonhöffer Saal
Afra-Aida Fetzer:
„Zum Abschluss des Teambuilding-Tag hatten unsere Ausbilder noch eine Überraschung für uns: die Trommel-Gruppe Drum Café. Keiner von uns hatte mit so einer Einlage gerechnet. Es ist ein Wahnsinns-Gefühl, mit mehr als 400 anderen Menschen im Takt zu trommeln und einem Rhythmus zu folgen. Das reißt einen mit und man hat ein unheimlich intensives Gemeinschaftsgefühl ¬– ich hatte wirklich Gänsehaut.“

 

Donnerstag, 7. August, Seminarraum Seeheim-Jugenheim, 14:15 Uhr

Afra-Aida Fetzer:
„Nach dem Teambuilding vom Mittwoch stand am nächsten Tag wieder konzentriertes Arbeiten an. Wir haben uns in den Kleingruppen der ersten Tage zusammengefunden, in meinem Fall die 31 Auszubildenden aus den Regionen Württemberg und München/Bayern-Süd. Unsere Ausbilder haben mit uns Themen wie „Do’s und Dont’s“ in der Filiale besprochen und uns die wichtigsten Regeln zu Geldwäsche und Compliance vorgestellt. Außerdem sind wir das neue Beurteilungssystem BOLT durchgegangen, was mir auf den ersten Blick sehr fair und vor allem nachvollziehbar erscheint.
Nach so viel Inhalt waren wir am Ende des Tages richtig platt. Die ersten Erlebnisse haben mich darin bestätigt, was ich mir vor der Startwoche gedacht hatte: Die Ausbildung bei der Bank ist intensiv. Aber genau das hatte ich mir auch gewünscht. Erstens einen kundenorientierten Beruf und zweitens eine Arbeit, die mich herausfordert.“

Donnerstag, 07. August, Disco, 21:30 Uhr

Marcel Seefloth:
„Ein älterer Jahrgang der Dualen Studenten hat uns, ihre „Nachfolger“, besucht. Dabei habe ich glücklicherweise einen Studenten aus „meiner“ Filiale in der Wiesbadener Wilhelmstraße kennengelernt. Er hat mir einige nützliche Tipps für den Start gegeben, beispielsweise zur Wohnungssuche oder zu den Seminaren. Vor Ort in Wiesbaden werde ich ihn sicher weiter mit Fragen löchern.“

Freitag, 8. August, 13:10 Ausbildungszentrum Seeheim-Jugenheim, Parkplatz

Afra-Aida Fetzer:
„Bei der Deutschen Bank wird man nicht einfach ins kalte Wasser geschmissen, sondern recht behutsam in die Ausbildung begleitet. Jetzt freue ich mich, dass es richtig losgeht. Ich will in den nächsten zwei Jahren Gas geben und hoffe natürlich, dann als fertige Bankkauffrau übernommen zu werden. Das ist mein erstes Ziel. Anschließend will ich mich weiterbilden und mich für verantwortungsvolle Aufgaben qualifizieren – beispielsweise als Führungskraft oder Spezialist.“

Marcel Seefloth:
„Am letzten Tag der Startwoche ging es um das große Thema Sicherheit. Insbesondere den Gastvortrag zum Thema Informationssicherheit in der Deutschen Bank fand ich spannend. Viele im Saal waren überrascht, was alles an Computern manipuliert werden kann.
Dann hieß es Abschied von den neuen Bekanntschaften nehmen. Allerdings nicht für lange Zeit, denn viele meiner neuen Kollegen werde ich spätestens Anfang November, wenn die Theoriephase an der Dualen Hochschule in Mannheim startet, wieder treffen.
Ich starte jetzt mit einem sehr guten Gefühl in die erste Praxisphase in meiner Filiale in Wiesbaden. In den nächsten drei Jahren möchte ich viel lernen, in der Theorie wie in der Praxis, und möglichst vielfältige Erfahrungen in den unterschiedlichen Bereichen der Bank sammeln.“

Steckbrief

Name

Afra-Aida Fetzer

Jahrgang

1998

Erste Filiale

Aalen-Schubartstraße

Ausbildungsberuf

Bankkauffrau 

Steckbrief

Name

Marcel Seefloth

Jahrgang

1995

Erste Filiale

Wiesbaden-Wilhelmstraße

Ausbildungsgang

Duales Studium, BWL