„Ich hatte ja keine Ahnung, wie sich das alles entwickelt…“

So schnell kann es gehen… Nonna ist sicher vielen von Ihnen durch ihre Berichte und Videos hier auf der Website und auf Instagram bekannt. Während ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau hat sie uns in den vergangenen beiden Jahren als DB-Insiderin tatkräftig unterstützt und Sie alle an ihren Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lassen. Jetzt hat sie ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und sich dazu entschlossen, ihren weiteren Weg an der Uni zu gehen und ein Studium „drauf zu setzen“. Mit einem lachenden und weinenden Auge verabschieden wir uns heute von Nonna – natürlich nicht ohne ein abschließendes Interview und einen Rückblick auf ihre Zeit bei und mit uns.

Vorher – nachher: Wenn du den Start und den Abschluss deiner Ausbildung gegenüberstellst: Was war anders als du es damals erwartet hattest? Was war besser (oder vielleicht nicht ganz so gut….)? 

Ich hätte nie gedacht, dass man als Auszubildende so sehr einbezogen wird. Egal, ob in der Filiale oder außerhalb. Die Kollegen waren stets an der Meinung der Auszubildenden interessiert und trauen einem auch relativ schnell viel zu.

Würdest du heute etwas anders machen?

Ich würde heute eigentlich alles genauso machen. Der einzige Tipp, den ich mir heute selbst geben würde: Sei noch selbstbewusster und trau dir selbst etwas zu. Vertrau deinem Bauchgefühl.

Beschreibe einfach mal deine persönliche Entwicklung während der Ausbildung – was kannst du heute besser, siehst du anders oder nimmst du für dich persönlich mit?

Hier kann ich den Punkt der vorherigen Frage nochmals aufgreifen. Ich bin im Laufe der Zeit selbstsicherer geworden. Es ist ja ganz normal, dass man sich anfangs viele Gedanken darüber macht, wie man den Kunden und Kollegen entgegen tritt. Man hat noch relativ wenig Fachwissen und ich habe mich manchmal zurückgehalten, um nichts Falsches zu sagen, obwohl ich dann hinterher gemerkt habe, dass meine Antwort oder Lösung richtig gewesen wäre. Dieser Lernprozess war aber sehr wichtig für mich und im Laufe der Zeit habe ich mich dann mehr getraut. Ich bin fest davon überzeugt, dass man aus seiner Komfortzone raus muss, um besser zu werden. Das war eine der größten Erkenntnisse für mich und ich werde mich in Zukunft in diesem Punkt auch weiter herausfordern.

Dein „Nebenjob“ als DB-Insider hat dich dazu inspiriert, jetzt in Vollzeit BWL mit Schwerpunkt Marketing Medien- und Kommunikationsmanagement zu studieren. Wie hast du deine Zeit als Insider erlebt? War das alles gut mit der Ausbildung vereinbar? Hat es dich bereichert – wenn ja, wie?

Als ich mich damals beworben habe, ab und an Mal einen Facebook Beitrag zu schreiben, wusste ich nur, dass ich Schülern, die sich für eine Ausbildung interessieren, dabei unterstützen wollte, bessere Einblicke in den Bankalltag zu erhalten. Ich hatte ja keine Ahnung, was sich aus der Kampagne alles entwickelt. Es war von Anfang an eine Herzenssache für mich. Ich glaube, dass es mit Leidenschaften so ist, dass sich die Arbeit plötzlich nicht mehr wie Arbeit anfühlt. Was mich in meiner Rolle als Insider am meisten begeistert hat, ist die Entwicklung der Kampagne und vor allem die Gruppendynamik. Unsere Treffen in Frankfurt haben sich manchmal angefühlt wie Familientreffen.

Da ich mich in großen Teilen selbst organisieren konnte, war es relativ einfach das alles mit der Ausbildung zu vereinbaren. Und zu der letzten Frage, bereichert hat es mich in jeglicher Hinsicht. Durch die Videos konnte ich mir sozusagen selber dabei zusehen wie ich immer besser und selbstbewusster vor der Kamera agiere. Ich habe tolle Menschen kennengelernt und meine Leidenschaft für Marketingthemen entdeckt.

Während deiner Ausbildung ist viel passiert und du hast viel erlebt – lass uns an einigen deiner Highlights teilhaben…
  1. Ende des ersten Ausbildungsjahres habe ich als „Terra Banker“ gemeinsam mit Azubi-Kollegen den Azubi-Award der Frankfurt School gewonnen – daraus haben sich viele meiner Highlights entwickelt
  2. die Einladung der "TerraBanker" zu einem Frühstück mit unseren Regionsleitern und dem Personalleiter
  3. unsere Reise ins Quartier Zukunft in Berlin und die Vorstellung unseres Konzepts vor Ort
  4. Mein Beitrag für den Blog der Frankfurt School of Finance und Management
  5. Die Auszeichnung als Junior Talent
  6. Last but not least: die Hospitation in der Marketing-Abteilung, die gerade erst ein paar Wochen zurückliegt.

Das ist nur eine kleine Auswahl und ich bin bis heute für jedes einzelne Highlight sehr dankbar.

Was wirst du am meisten vermissen?

Die DB-Insider und meine Kollegen.  

Glaubst du, dass deine Ausbildung dir auch im Studium einen Vorsprung verschafft?

Definitiv. Auf persönlicher Ebene ebenso wie auf fachlicher. Alles was man lernt, hilft für das Allgemeinverständnis und mit der Zeit kann man auf diese Weise, auch schwierigere Zusammenhänge erkennen. Außerdem habe ich durch die Ausbildung schon Grundlagen in BWL. An der Uni muss ich da auch nochmal durch. Ich denke das wird mir helfen.  

Auch wenn du für dich jetzt erst einmal einen anderen Weg gehst: Kannst du eine Ausbildung zur Bankkauffrau empfehlen? Warum? Und warum bei der Deutschen Bank?

An meiner Meinung zur Ausbildung als Bankkauffrau hat sich nichts geändert. Ich glaube weiterhin, dass die wirtschaftlichen Grundlagen und das Verständnis für Finanzen in jeder Lebenssituation von Vorteil sind. Wenn man außerdem gerne mit Kunden zusammenarbeitet, ist das genau die richtige Ausbildung. Warum Deutschen Bank? Ganz einfach: Ich habe sehr gerne in so einer großen Bank gearbeitet, es hat mich immer wieder begeistert wie viele inspirierende Menschen in unterschiedlichsten Abteilungen und an unterschiedlichen Projekten arbeiten. Es war toll, immer wieder neue Menschen und neue Themen kennenzulernen. In solchen Momenten habe ich immer gedacht "Wow, sowas macht die Deutsche Bank also auch?".