Karriere-Startrampen-Guide

School’s out

  • A
    Buchstabe A

    Anschreiben

    Das Bewerbungsanschreiben ist der Türöffner für deine Bewerbung. Formale Regeln sind wichtig, aber es kommt auch darauf an, dass deine Persönlichkeit zum Ausdruck kommt. Das Anschreiben sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Korrektes und fehlerfreies Schreiben ist wichtig. Trotzdem immer so formulieren, dass es zu dir passt, also kein „Bürokratendeutsch“, sondern natürlich und lebendig. 

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    „Achtung! Im Netz gibt es viele Vorlagen für Bewerbungsanschreiben. Diese Texte sind hilfreich als Orientierung, aber bitte nicht einfach per Copy & Paste übernehmen. Denk an deine persönliche Note. Sicher schickst du Bewerbungen an mehrere Arbeitgeber. Auch da immer darauf achten, dass dein Text auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten ist und nicht aus Versehen der falsche Betreff stehen bleibt, z. B. „Bewerbung für eine Ausbildung bei der Volksbank“, wenn du dich bei der Deutschen Bank bewirbst.“ 

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    Checkliste Anschreiben

    • Absender
    • Ort und Datum
    • Empfänger: konkrete Firmenbezeichnung; wenn du den Namen des Ansprechpartners kennst – umso besser!
    • Betreffzeile: Bewerbung für eine Ausbildung zum/zur …/
      ein Duales Studium …
    • Anrede, falls möglich mit Namen
    • Einleitung (Warum bewirbst du dich?)
    • Derzeitige Beschäftigung, z. B. 10. Klasse Realschule
    • Gründe für die Bewerbung/persönliche Motivation:
      Warum interessierst du dich für diesen Ausbildungsberuf? Warum passt der Beruf zu dir? Was gefällt dir an dem Unternehmen, bei dem du dich bewirbst?
    • Frühestmöglicher Ausbildungsbeginn
    • Mobilität: Bist du offen für verschiedene Ausbildungsstandorte?
    • Schlussformel: „… über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen …“
    • Mit freundlichen Grüßen
    • Unterschrift
    • Hinweis auf Anlagen nicht vergessen

    Arbeitgeber

    Es gibt viele Möglichkeiten, um sich über Unternehmen zu informieren, die als Ausbildungsbetrieb infrage kommen. Die meisten großen, aber auch viele kleine Arbeitgeber sind im Netz und in sozialen Netzwerken vertreten. Große Unternehmen haben häufig spezielle Karriere-Websites. Dort findest du auch Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten.

    Persönliche Kontakte sind immer hilfreich. Bei Infoveranstaltungen an deiner Schule, auf Messen oder an „Schnuppertagen“ kannst du mit Mitarbeitern von Unternehmen persönlich ins Gespräch kommen. Informationen, die du aus erster Hand bekommst, sind besonders hilfreich. Wenn du die Möglichkeit hast: Immer aktiv auf Ansprechpartner zugehen, selbst Fragen stellen – das lohnt sich auf jeden Fall. Damit verpflichtest du dich zu nichts, bekommst aber einen guten Überblick und ein Gefühl dafür, ob das Unternehmen zu dir passen könnte.

    Katharina, Auszubildende Bankkauffrau, Hannover

    Die wichtigste Frage bei der Wahl des Ausbildungsunternehmens?
    Kathi findet: „Man sollte morgens gerne zur Arbeit gehen (vielleicht nicht immer, aber doch meistens). Deswegen bei der Wahl des Arbeitgebers immer auch auf das Bauchgefühl hören. Ich hatte direkt beim Bewerbungsgespräch das Gefühl, dass ich mich in der Filiale wohl fühlen werde und gut mit den Kollegen zurecht komme.“

    Katharina, Auszubildende Bankkauffrau, Hannover

    Assessment-Center

    Ein Assessment-Center (kurz: AC) ist ein ein- oder mehrtägiges Gruppenauswahlverfahren. Wenn du zum Assessment-Center eingeladen wirst, heißt das: Deine Chancen auf einen Ausbildungsplatz stehen gut. Das Unternehmen möchte dich persönlich kennenlernen.

    Im AC geht es um deine individuellen Fähigkeiten, aber immer auch um dein Verhalten im Team. Meistens werden 6 – 10 Teilnehmer gemeinsam eingeladen. Ihr bekommt verschiedene Aufgaben, die ihr miteinander lösen oder gestalten müsst. Der Ablauf des AC wird euch vorab genau erklärt. Unternehmensvertreter begleiten euch durch den Tag und fungieren als „Beobachter“.

    Typische Aufgaben während eines AC sind:

    • Vorstellungsrunde, z. B. in Form eines kleinen Vortrags zu einem bestimmten Thema
    • Gruppendiskussion – dabei kann es sein, dass jeder in der Gruppe eine bestimmte Rolle zugeteilt bekommt
    • Rollenspiele – zu zweit oder zu mehreren

    Natürlich gibt es an einem solchen Auswahltag auch Aufgaben, die du alleine lösen musst, z. B. kleine schriftliche Testaufgaben oder Texte, die du bearbeitest. In der Regel wird während des Assessment-Centers mit jedem Teilnehmer auch ein Einzelinterview geführt.

    AC-Beobachter achten gerne auf vermeintliche Kleinigkeiten – gerade wenn es um Teamfähigkeit geht:

    • Lässt du andere ausreden?
    • Hörst du aufmerksam zu, wenn ein Gesprächspartner Argumente vorbringt?
    • Gehst du mit deinen Aussagen auf das ein, was andere bereits gesagt haben?
    • Hältst du dich an vorgegebene Spielregeln? Trägst du dazu bei, dass Spielregeln (z. B. zeitliche Vorgaben) eingehalten werden? 

    Ausbildung bei der Deutschen Bank

    Die Deutsche Bank bildet Bankkaufleute aus, aber es gibt noch viele weitere Ausbildungsberufe und Duale Studiengänge. Je nach Talent und Interesse ist hier für jeden etwas dabei. Während der Ausbildung steht dir ein Ausbilder zur Seite, der dich unterstützt und dir dabei hilft, deine Lernziele zu erreichen.

    Überblick (in alphabetischer Reihenfolge)

    Ausbildungsberufe:

    Duale/ausbildungsintegrierte Studiengänge:

    Einen kompletten Überblick über die Ausbildungsangebote der Deutschen Bank findest du hier.

    Ausbildungsbetrieb

    Viele Ausbildungsberufe kommen in verschiedenen Industriezweigen vor. Kaufleute für Büromanagement ist z. B. so ein Ausbildungsberuf, den es in vielen Unternehmen gibt, z. B. in Handwerksbetrieben, Dienstleistungsunternehmen und auch bei der Deutschen Bank. Wenn du dich also für einen bestimmten Ausbildungsberuf entschieden hast, solltest du dir auf jeden Fall auch überlegen, ob dir eine bestimmte Branche besonders gut gefällt. 

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    „Frühzeitig über verschiedene Ausbildungsbetriebe informieren lohnt sich. Ein neues Ausbildungsjahr beginnt in der Regel im Herbst. Die Auswahlprozesse hierfür starten bereits ein bis eineinhalb Jahre vorher. Bei vielen Unternehmen kann man sich das ganze Jahr über bewerben, achte aber darauf, ob es nicht doch eine Bewerbungsfrist gibt! Je früher du dich bewirbst, desto größer ist die Chance, dabei zu sein.“ 

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    Checkliste Ausbildungsbetrieb

    Großes, mittleres oder kleines Unternehmen?

    In einem kleinen Unternehmen gewinnst du schnell einen Überblick über die Arbeitsprozesse, lernst alle Kolleginnen und Kollegen kennen und kennst dich aus. Ein großes Unternehmen bietet mehr Vielfalt, häufig auch eine größere Auswahl an Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten. Möglicherweise ist aber der Anfahrtsweg länger.

    Auf folgende Punkte kannst du außerdem achten:

    • Gibt es feste Ansprechpartner für Azubis/Duale Studenten?
    • Gibt es interne Trainingsangebote und Lernmedien?
    • Gefällt dir das Arbeitsumfeld? Kannst du dir vorstellen, dass du hier relativ viel Zeit verbringst? 

    Ausbildungsintegriertes Studium Banking & Finance

    Wenn du später mal im Kapitalmarkt arbeiten und vorher das Bankgeschäft von der Pike auf kennenlernen möchtest, könnte das ausbildungsintegrierte Studium Banking & Finance zu dir passen. Dazu brauchst du allerdings auch hohe Motivation und Durchhaltevermögen. Du absolvierst dein BWL-Studium und deine bankkaufmännische Ausbildung parallel, was ziemlich anspruchsvoll und zeitaufwändig ist. Das erste praktische Jahr verbringst du in einer Filiale, danach konzentrierst du dich bei der DWS, unserer Fondsgesellschaft, auf das Asset Management. Nach zwei Jahren schließt du deine Ausbildung vor der IHK ab, nach 3,5 Jahren beendest du dein Studium mit dem Bachelor of Science. 

    Jonathan, ausbildungsintegriertes Studium Banking & Finance, DWS, Frankfurt

    "Studium, Ausbildung und Arbeit zu kombinieren kann schon ganz schön zeitintensiv sein, da wir das Vollzeitstudium ja quasi in der Hälfte der Zeit absolvieren und die Ausbildungsinhalte in Form mehrerer Intensivvorbereitungen noch zwischen Arbeit und Uni gelehrt werden. Doch es lohnt sich, denn man wird mit zwei Abschlüssen belohnt: dem Bachelor of Science und dem IHK Bankkaufmann. Komplettiert wird das Ganze durch einzigartige Einblicke in das Daily Business der DWS. Es lohnt sich also – wirklich!"

    Jonathan, ausbildungsintegriertes Studium Banking & Finance, DWS, Frankfurt

    Ausbildungsplätze

    Du interessierst dich für ein bestimmtes Unternehmen? Dann kannst du dich direkt auf der entsprechenden Website informieren. Dort findest du Infos über freie Ausbildungsplätze, Bewerbungsvoraussetzungen und -fristen.
    Wenn du schon weißt, für welchen Ausbildungsberuf du dich interessierst, dann ist es hilfreich, eines der vielen Ausbildungsportale im Netz zu nutzen. Dort kannst du nach Ausbildungsplätzen in einer bestimmten Region und/oder einem bestimmten Berufsbild suchen. Viele Unternehmen sind dort mit Stellenanzeigen und Unternehmensinfos vertreten.

    Die Deutsche Bank bei:

    Auswahlverfahren

    Sie ist da – die Nachricht, mit der du per Brief oder E-Mail zu einem persönlichen Test oder Gespräch eingeladen wirst. Du hast mit deiner schriftlichen Bewerbung einen guten Eindruck hinterlassen. Jetzt kommt es darauf an, diesen Eindruck zu bestätigen.

    Folgende Auswahlverfahren gibt es:

    • Assessment-Center
    • Einstellungstest
    • Einzelinterview (im Rahmen eines Assessment-Centers)
    • Telefoninterview
    • Vorstellungsgespräch
    Alicia, ausbildungsintegriertes Studium Banking & Finance, DWS, Frankfurt

    „Mein Tipp: Keine Angst vor dem Auswahlverfahren bei der Bank! Es läuft mehrstufig ab. Sobald du es bis zum Telefoninterview und danach zum Assessment-Center geschafft hast, Ruhe bewahren! Sei nicht zu aufgeregt und verstell dich nicht. Die Gesprächspartner sind sehr nett und wollen dich kennenlernen, so wie du bist.“ 

    Alicia, ausbildungsintegriertes Studium Banking & Finance, DWS, Frankfurt

  • B
    Buchstabe B

    Bankkaufleute

    Wenn du dich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessierst und Spaß am Umgang mit Menschen hast, könnte eine bankkaufmännische Ausbildung für dich das richtige sein. Deine praktische Ausbildung findet in einer Bankfiliale statt. Da die Deutsche Bank bundesweit vertreten ist, kannst du dir den Standort – je nach Verfügbarkeit von freien Ausbildungsplätzen – selbst aussuchen. Je nach Schulabschluss dauert deine Ausbildung 2 oder 2,5 Jahre. 

    Nonna, Auszubildende Bankkauffrau, Essen

    „Ich denke, das Wissen, das man bei der Bank vermittelt bekommt, kann man später in jedem Lebensbereich brauchen. Es kann nie schaden, sich mit wirtschaftlichen Themen auszukennen. Deshalb ist die Banklehre eine tolle Basis für die Zukunft.“ 

    Nonna, Auszubildende Bankkauffrau, Essen

    Berufswahl

    Im Netz gibt es viele Seiten mit Checklisten, „Beruf-o-maten“ und Ähnlichem. Dabei kannst du viele Ideen und Inspirationen sammeln, aber Achtung: 1 und 1 zusammenzählen und am Ende kommt der richtige Beruf heraus? So einfach geht das nicht. Berufswahl funktioniert nicht nach Schema F. Am Ende kommt es immer darauf an, dass du ein gutes Gefühl bei deiner Entscheidung hast. 

    Celina, Auszubildende Bankkauffrau, Dresden

    „Mein Tipp: Schau dich vorher gut um und informiere dich über verschiedene Berufe und Arbeitgeber. Mach dir eine Liste von den Dingen, die dir wichtig sind – das hilft bei der Vorauswahl. Menschen, Abwechslung, wirtschaftliche Themen, Kommunikation – so bin ich darauf gekommen, dass eine Ausbildung zur Bankkauffrau für mich das Richtige ist.“ 

    Celina, Auszubildende Bankkauffrau, Dresden

    Berufswahl: Vorher

    Du möchtest einen Beruf finden, der zu dir passt? Die folgende Checkliste kann dir bei der Ideenfindung helfen. Achtung: „Nichts“, „alles“ oder „weiß nicht“ sind als Antworten ausgeschlossen.

    Checkliste Berufswahl: Vorher

    Basics/Grundausrichtung:

    • Was fällt dir leicht/schwer?
    • Für welche Themen interessierst du dich?
    • Was macht dir Spaß?
    • Kannst du gut mit Menschen umgehen?
    • Bist du handwerklich geschickt?
    • Was waren deine größten Erfolge?
    • Wie stellst du dir deinen künftigen Arbeitsplatz vor?
    • Wo möchtest du gerne arbeiten? (In einem Büro, im Freien, an wechselnden Orten …)
    • Möchtest du lieber planen/konzipieren oder umsetzen/ausführen?

    Die Antworten auf diese Fragen helfen dir dabei, die Richtung für deine Berufswahl zu finden.

    Finetuning:

    • Hast du Lust darauf, immer wieder Neues zu lernen?
    • Ist es dir wichtig, beruflich weiterzukommen?
    • Was ist dir im Leben wichtig? (Freizeit, Familie, Karriere, Sinn, Engagement, Geld, Auslandsaufenthalte …)
    • Wie möchtest du gerne arbeiten? (Allein, mit vielen Kollegen und Kunden, sehr selbstständig, mit genau definiertem Aufgabengebiet …)
    • Wie stellst du dir dein Leben in drei Jahren vor? 

    Berufswahl: Nachher

    Freund, Freundin, Oma, Opa, Eltern, Tante, Onkel, Lieblingslehrer. Sicher hast du in deinem Freundes- oder Bekanntenkreis Menschen, denen du vertraust und die dich besonders gut kennen. Frag doch mal nach: Finden sie, dass deine Berufswahl zu dir passt?

    Warum ja bzw. warum nein? Überlege, ob die Gründe dich überzeugen. Wichtig: Am Ende ist es immer deine Entscheidung, die zählt!

    Checkliste Berufswahl: Nachher

    Du glaubst, du hast den Beruf gefunden, der zu dir passt? Dann kannst du sicher folgende Fragen beantworten:

    • Warum passt der Beruf zu dir?
    • Welche deiner Fähigkeiten und Kenntnisse kannst du einsetzen?
    • Welche Voraussetzungen musst du mitbringen und erfüllen?
    • Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag in deinem künftigen Beruf aus?
    • Wie wirkt sich deine Berufswahl auf dein tägliches Leben aus? Was ändert sich für dich?
    • Was, glaubst du, wird dir in deinem Beruf besonders viel Spaß machen? 

    Bewerbung

    Es gibt verschiedene Arten, sich um einen Ausbildungsplatz zu bewerben:

    • Klassische schriftliche Bewerbung mit Bewerbungsunterlagen
    • E-Mail-Bewerbung
    • Onlinebewerbung

    Übrigens: Bewerbungen bei der Deutschen Bank funktionieren ausschließlich online. 

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    „Eine Online-Bewerbung besteht normalerweise aus mehreren verschiedenen Unterlagen bzw. Dateien. Es empfiehlt sich, dass du die Dateien als PDF abspeicherst und alle zusammen in eine Datei packst. Das macht es für alle Beteiligten einfacher.“

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    Bewerbungsunterlagen

    Deine Bewerbungsunterlagen sind so etwas wie ein Selbstporträt. Anhand der Unterlagen kann sich das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, ein Bild von dir machen. Bei den meisten großen Unternehmen läuft die Erstbewerbung heute online. Trotzdem wirst du in der Regel im zweiten oder dritten Schritt gebeten, deine Bewerbungsunterlagen einzureichen oder sie zu einem Gesprächstermin mitzubringen.

    Alice, ehemalige Auszubildende Bankkauffrau, jetzt Perspektive XXL, Lübeck

    „Ich habe meine Ausbildung jetzt ja schon hinter mir und nehme am „Perspektive XXL“-Programm der Bank teil. Mein Tipp ist: Zeige von Anfang an, dass du aktiv bist und gerne kommunizierst. Achte schon bei der Bewerbung darauf, dass deine Mails offen und freundlich rüberkommen. Auch immer gut, wenn du auf Antwortmails, die du von der Bank bekommst, nicht erst nach drei Wochen antwortest. Schließlich willst du ja zeigen, dass du dich für die Bank und die Ausbildung interessierst.“

    Alice, ehemalige Auszubildende Bankkauffrau, jetzt Perspektive XXL, Lübeck

    Folgende Unterlagen benötigst du:

    • Anschreiben plus Bewerbungsfoto (Achtung! Foto ist keine Pflicht, aber hilfreich!)
    • Lebenslauf
    • Kopien von Schulzeugnissen (in der Regel die letzten beiden)
    • Kopien weiterer Bescheinigungen/Qualifikationen

    Alle Unterlagen zusammen gehören in eine ordentliche Bewerbungsmappe. Das Anschreiben liegt lose obenauf. Alle anderen Unterlagen werden nach Wichtigkeit und Aktualität (z. B. bei Zeugnissen) hintereinander abgeheftet.

    Bewerbungsunterlagen müssen auf den ersten Blick überzeugen. Deswegen solltest du auf formale Standards achten.

    Dos:

    • Weißes, unliniertes Schreibmaschinenpapier
    • Saubere Computerausdrucke
    • Gute Lesbarkeit, angenehme Schriftgröße (10 oder 11 Punkt)
    • Klare Gliederung mit überschaubaren Absätzen und nicht zu vielen Hervorhebungen

    Don’ts:

    • Rechtschreib-, Zeichen- oder Grammatikfehler
    • Sichtbare „Ausbesserungen“
    • Flecke, Knicke, Eselsohren
    • Foto von dir? Sehr gerne, aber bitte niemals ein „Freizeit“-Foto
    • Eine grellbunte oder bedruckte Bewerbungsmappe 
  • D
    Buchstabe D

    Deutsche Bank

    Die Deutsche Bank wurde im Jahr 1870 gegründet, um deutsche Unternehmen in die Welt zu begleiten. Seitdem war die Bank stets international tätig. Heute ist sie Deutschlands führende Bank und ist in mehr als 65 Ländern vertreten. Bei der Bank arbeiten Mitarbeiter aus 150 Nationen. In Deutschland gibt es 1.409 Niederlassungen.

    Die Bank besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen. Dazu gehören beispielsweise die Privat- und Firmenkundenbank und die Corporate & Investmentbank. Mit ihrem globalen Netzwerk bietet die Deutsche Bank ein umfassendes Angebot an Finanzdienstleistungen für unterschiedliche Zielgruppen, wie z. B. Privatkunden, Firmenkunden oder Institutionen.

    Bei der Deutschen Bank gibt es viele Einstiegsmöglichkeiten für Schüler, aber auch für Studenten in jeder Phase des Studiums und für Absolventen. Wenn du dich nach dem Schulabschluss für ein klassisches Studium entscheidest, einfach mal informieren. Alle Angebote für Studierende findest du auf db.com/careers.

    Mehr Infos zur Ausbildung bei der Deutschen Bank: http://ausbildung.deutsche-bank.de/

    Hier kannst du dich auch direkt bewerben!

    Schau auch mal auf Facebook oder Instagram vorbei:

    Deutsche Bank Schüler-Karriere 

    Digitalisierung

    Die Bankenwelt ist in einem umfassenden Wandel und die Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Innovationsmotor. Die Deutsche Bank investiert in großem Umfang in die digitale Neuausrichtung, die sich auf alle Bereiche und Prozesse der Bank bezieht. Dabei geht es z. B. um die Entwicklung neuer Angebote und Serviceleistungen für Kunden, aber auch um die Modernisierung der IT-Infrastruktur in der Bank und die Vereinfachung und Beschleunigung von Prozessen.

    Duale Studiengänge

    Mit einem Dualen Studium kannst du Theorie und Praxis miteinander verbinden. Du bewirbst dich bei einem Arbeitgeber und musst dann auch ein Vorstellungsgespräch mit der beteiligten Hochschule absolvieren. Während deines Studiums wechseln sich Theorie- und Praxisblöcke ab. Du kannst das, was du an der Hochschule lernst, immer direkt in der Praxis anwenden und Berufserfahrung sammeln. Du verdienst von Anfang an dein eigenes Geld und schließt dein Studium mit dem Bachelor ab. Das ist eine tolle Sache für dich als Student, aber auch für den Arbeitgeber, denn nach deinem Studium musst du nicht mehr eingearbeitet werden, sondern bist direkt fit für die Praxis. Einige Studiengänge gibt es auch ausbildungsintegriert, das heißt, du studierst und machst parallel eine Ausbildung. Nach zwei Jahren hast du eine Ausbildung mit IHK-Abschluss, eineinhalb Jahre später auch noch den Bachelor. Hier ist es wichtig, dass du Ausdauer und Ehrgeiz mitbringst.

    Duales Studium Business Administration

    Die perfekte Verbindung zwischen Kundenberatung und BWL-Studium. Das Duale Studium Business Administration ähnelt dem Dualen Studium BWL Bank (siehe unten), wird von der Deutschen Bank aber ausschließlich in Hamburg in Kooperation mit der Hamburg School of Business Administration angeboten.

    Duales Studium BWL Bank – Filiale

    Praxis- und Theoriephasen wechseln sich in regelmäßigem Rhythmus ab. Deine praktische Ausbildung findet in einer Filiale der Deutschen Bank statt, dein Studienort hängt von deinem Filialstandort ab. In einem abwechslungsreichen, modernen Arbeitsumfeld stehst du in direktem Kontakt mit Kunden. Hier sind vertriebliche und kommunikative Fähigkeit, aber auch Fachkompetenz und strategisches Denkvermögen gefordert. Dein Studium schließt du mit dem Bachelor of Arts ab.

    Duales Studium BWL Bank – Operations

    Wenn du dich bei deinem Dualen Studium BWL Bank für den Praxisbereich Operations entscheidest, arbeitest du in einem international ausgerichteten Arbeitsumfeld in Frankfurt und Eschborn. Du beschäftigst dich mit Prozessen und technischen Abläufen und hast viele Schnittstellen zu den Geschäftsbereichen.

    Duales Studium Wirtschaftsinformatik (Application Management) oder ausbildungsintegriertes Studium Digital Business

    Den praktischen Teil deiner Ausbildung absolvierst du im Technologie-Bereich unserer Bank in Frankfurt und Eschborn. Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Business und IT und kannst dein technisches ebenso wie dein finanzwirtschaftliches Verständnis einsetzen. In einem international ausgerichteten Umfeld werden Prozesse betreut und Lösungen entwickelt, um Produkte und Serviceleistungen noch leistungsfähiger zu gestalten. Dein Studienabschluss: Bachelor of Science. In der ausbildungsintegrierten Version des Studiums absolvierst du parallel eine Fachinformatik-Ausbildung.

    Lukas

    „Mein Tipp: Mit einem Dualen Studium hast du direkt einen Vorsprung vor anderen Studenten, weil du schon während des Studiums Berufserfahrung sammelst. O.k., der ständige Wechsel zwischen Theorie und Praxis ist schon ein bisschen aufwändig, aber dafür verdienst du auch von Anfang an eigenes Geld. Nicht schlecht, oder?“

    Lukas, Dualer Student BWL Bank – Operations, Frankfurt und Eschborn

    Duales Studium Informatik (Softwaretechnologie)

    Deine praktische Ausbildung findet in unseren Technologie-Bereichen in Eschborn statt. Hier laufen die Fäden der kompletten Informationstechnologie-Infrastruktur der Bank zusammen. Du entwickelst und unterhältst Programme, die für das Geschäft der Bank erforderlich sind, und arbeitest eng mit allen Bereichen der Bank zusammen. Während des Studiums und der praktischen Ausbildung kannst du einen Schwerpunkt auf IT-Sicherheit legen.

    Lisa

    „Viele denken, dass die Deutsche Bank nur Bankkaufleute ausbildet. Es gibt ganz viele verschiedene Ausbildungsberufe und Duale Studiengänge, z. B. immer mehr auch im Technologie-Bereich. Hier stehen alle Zeichen auf digitaler Zukunft. Es ist total spannend, das mitzuerleben und mitzugestalten.“

    Lisa, ausbildungsintegriertes Studium Digital Business, Frankfurt und Eschborn

  • E - F
    E - F

    Einstellungstest

    Einstellungstests werden heute meistens online durchgeführt. Das heißt, du kannst den Test ganz bequem zu Hause am PC bearbeiten. Die Einladung zur Teilnahme am Test bekommst du per E-Mail. Dort werden dir auch die Zugangsdaten genannt.

    Der Test muss bis zu einem festgesetzten Termin bearbeitet werden. Innerhalb dieser Zeit (z. B. innerhalb einer Woche) kannst du selbst festlegen, wann du den Test ausfüllst. Bitte nicht zu lange aufschieben – die Zeit läuft erfahrungsgemäß immer schneller und wird gegen Ende knapp. Am besten planst du in deinem Terminkalender einen festen Zeitpunkt ein – und hältst dich dann auch daran.

    Ein Einstellungstest besteht aus verschiedenen Fragen, die du innerhalb einer festgelegten Zeit beantworten musst. Dabei geht es nicht um das sture Abfragen von Wissen. Die Aufgaben sind so angelegt, dass du für die Lösung bestimmte Grundfähigkeiten anwenden musst: Sprachverständnis, logisches Denkvermögen, Problemlösekompetenz, Rechnen, Konzentrationsfähigkeit etc.

    Unter dem Stichwort Testaufgaben findest du Beispiele für mögliche Aufgabentypen. Außerdem einige Tipps und Hinweise zur Vorbereitung auf den Test.

    Einzelinterview

    Ein Einzelinterview ist nichts anderes als ein Bewerbungsgespräch. Häufig ist das Interview Teil eines so genannten Auswahltages oder Assessment-Centers. Dort gibt es Aufgaben und Übungen, die du gemeinsam mit anderen Bewerberinnen und Bewerbern absolvierst, zwischendurch finden aber in der Regel auch Einzelgespräche statt. Dein Gesprächspartner ist entweder ein Ausbilder oder ein Mitarbeiter des Bereichs, für den du dich bewirbst. So ein Gespräch ist kein „Verhör“, sondern eine Unterhaltung, in der du die Gelegenheit hast, etwas über dich, deine Interessen und deine Motivation zu erzählen. Wichtig ist, dass du auf die Fragen deines Gesprächspartners eingehst. Und du darfst auch gerne Rückfragen stellen.

    Robin, Dualer Student BWL Bank – Operations

    „Mir hat es geholfen, dass ich mich auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet habe. Da gibt es viele Bücher mit Übungen, auch im Internet. Trotzdem finde ich: Am wichtigsten im Bewerbungsgespräch ist, dass man sich nicht verstellt. Es ist ganz normal, dass du aufgeregt oder nervös bist. Das nimmt dir auch keiner übel. Und je besser man dann ins Gespräch kommt, desto lockerer wird man.“

    Robin, Dualer Student BWL Bank – Operations, Frankfurt und Eschborn

    E-Mail-Bewerbung

    Die Bewerbung per E-Mail ist die moderne Variante der klassischen Bewerbung. Wenn Bewerbungen per E-Mail erwünscht sind, findest du bei der Stellenausschreibung oder auf der Homepage des Unternehmens einen entsprechenden Hinweis. Grundsätzlich gilt: Per E-Mail nur dann bewerben, wenn du eine konkrete Bewerbungs-E-Mail-Adresse kennst. Die E-Mail-Adresse, die du selbst für deine Bewerbung verwendest, sollte seriös sein. Am besten und einfachsten sind Vor- und Zuname. „sweety@gmx.de“ oder „captain.america@gmail.com“ kommen in diesem Fall vielleicht nicht ganz so gut.

    • In der Betreffzeile deutlich vermerken, worum es in der E-Mail geht: „Bewerbung zum/zur/als …“ Wenn in der Ausschreibung eine Referenznummer o. Ä. angegeben ist, bitte unbedingt vermerken.
    • Dein E-Mail-Text kann gleichzeitig das Bewerbungsanschreiben sein – dann bitte kein getrenntes Anschreiben anhängen. Bei Länge und Inhalt der E-Mail kannst du dich an den Regeln für ein klassisches Bewerbungsanschreiben (siehe B) orientieren.
    • Sei sparsam mit Hervorhebungen und Formatierungen. Weniger ist hier mehr.
    • Lebenslauf und Zeugnisse als Anhang mitschicken. 
    • Word-Dokumente sowie ordentlich (!) eingescannte Zeugnisse und Zertifikate speicherst du am besten als PDF.
    • Am Ende der E-Mail deine kompletten Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer) angeben. So kann das Unternehmen sich aussuchen, auf welche Weise es Kontakt mit dir aufnimmt.

    Entscheidung

    Bei jeder Bewerbung ist offen, wie es am Ende ausgeht. Zu- oder Absage – das ist die Frage. Auch die beste Vorbereitung, ein erfolgreich absolvierter Test oder ein freundliches Gespräch am Telefon sind keine Garantie dafür, dass du am Ende eine Zusage bekommst.

    Zusage?

    Genial – es hat geklappt! Vor lauter Freude bitte nicht vergessen, dass es noch ein bisschen was zu erledigen gibt.

    Absage?

    Klar, dass du enttäuscht bist. Trotzdem kein Grund, dich entmutigen zu lassen.

    • Die Absage hat nichts mit dir als Mensch zu tun. Deine Fähigkeiten und die Vorstellungen des Unternehmens haben in diesem Falle einfach nicht zusammengepasst.
    • Aus Erfahrungen kann man immer etwas lernen. Das klingt banal, stimmt aber trotzdem. Geh den Bewerbungsprozess noch einmal durch: Was ist aus deiner Sicht gut, was ist nicht so gut gelaufen? Welches Feedback hast du bekommen? Was hättest du besser machen können? Jede Erkenntnis hilft dir dabei, dich weiterzuentwickeln.
    • Manche Unternehmen bieten Bewerbern die Möglichkeit, Testergebnisse anzusehen. Wenn du die Chance dazu hast, solltest du sie nutzen. Hier finden sich immer jede Menge nützliche Hinweise und Anregungen.

    Fazit:

    Nach der ersten Enttäuschung wieder nach vorn schauen und neu Anlauf nehmen!

    Katharina

    „Wir prüfen eingehende Bewerbungen sehr sorgfältig, weil wir wissen, wie wichtig unsere Entscheidung für die Bewerberinnen und Bewerber ist. Dabei achten wir immer auch darauf, dass die Kandidaten zu uns und unserem Unternehmen passen. Das machen andere Arbeitgeber sicher sehr ähnlich. Deshalb gilt: Nimm eine Absage niemals persönlich. Bei der Vielzahl von Bewerbern sind es oft nur Kleinigkeiten, die den Ausschlag geben.“


    Katharina, Ausbilderin, Essen

    Erster Eindruck

    Häufig heißt es: Der erste Eindruck entscheidet. Richtig ist: Wenn der erste Eindruck misslingt, ist es anstrengend, das Bild später wieder geradezurücken. Mit einem guten ersten Eindruck kannst du von Beginn an Pluspunkte sammeln – und dir alles Weitere einfacher machen. 

    Was trägt zum ersten Eindruck bei?

    • Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit:
      Man hat dich um einen Rückruf gebeten? Eine E-Mail soll bis zu einem bestimmten Termin beantwortet sein? Du bist zu einem Gespräch eingeladen? Zusagen und Termine immer und grundsätzlich einhalten!
      (Das gilt auch im späteren Berufsleben.) Wenn du einen Termin nicht einhalten kannst, auf jeden Fall Bescheid sagen! 
    • Kleidung:
      Zieh dich so an, dass die Kleidung, die du trägst, zum Image des Unternehmens passt, bei dem du dich bewirbst. Achtung: Kleiderregeln gelten auch bei sommerlichen Temperaturen. Sauber, ordentlich, gepflegt? Na logisch!
    • Körpersprache:
      Deine Körperhaltung zeigt, dass du nicht nur „da“, sondern tatsächlich anwesend bist: aufrecht sitzen/stehen, Blickkontakt mit Gesprächspartnern suchen, nicht zu leise sprechen.

    Eigentlich ganz einfach!

    Nonna, Auszubildende Bankkauffrau, Essen

    „Zum ersten Eindruck gehört auch die richtige Kleidung. Speziell beim Bewerbungsgespräch sollte dein Motto lauten: lieber zu schlicht als zu extravagant oder zu lässig. Achte z. B. darauf, dass keine auffälligen Muster (Comics/Aufschriften) auf Krawatten oder Blusen zu sehen sind. Schrille Farben oder zu viele Accessoires (Piercings, Schmuck) sind ebenfalls ein Don‘t. Und entgegen momentaner Trends sind lange Fingernägel und ausgefallene Lippenstifte auch etwas, dass wir Frauen uns für die Freizeit aufheben sollten.“ 

    Nonna, Auszubildende Bankkauffrau, Essen

    Fachinformatiker/-in Anwendungsentwicklung

    Banking goes digital. Und im Technologie-Bereich der Deutschen Bank gibt es viele spannende Aufgabenfelder, für die Nachwuchstalente gesucht werden. Als Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung wirkst du mit bei der Konzeption und Entwicklung kundenspezifischer Anwendungen. Du bist Teil des Technologie-Teams in Frankfurt und Eschborn, arbeitest mit gängigen Software-Entwicklungswerkzeugen und sammelst Erfahrungen mit Testverfahren und im Projektmanagement. Eine abwechslungsreiche Mischung aus Produktentwicklung und serviceorientiertem Tagesgeschäft. Deine Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre. 

    Fachinformatiker/-in Systemintegration

    Je nach Schulabschluss dauert deine Ausbildung zweieinhalb bis drei Jahre. Du arbeitest im Technologie-Bereich der Deutschen Bank in Eschborn und es erwarten dich moderne Infrastruktur-Plattformen und spannende Projekte. Hier werden innovative IT-Produkte betreut und ein reibungsloser Betrieb in einer komplexen IT-Umgebung sichergestellt. Du beschäftigst dich mit Aufgaben der Systementwicklung und Systemintegration, aber auch mit der kaufmännischen Steuerung von IT-Serviceleistungen. 

    Feedback

    Während des Bewerbungsprozesses, aber auch später im Berufsleben, bekommst du immer wieder Feedback zu deinen Leistungen oder Verhaltensweisen.

    Feedback heißt: Ein Ansprechpartner teilt dir mit, welche Eindrücke er von dir gewonnen hat. Deine Leistung/dein Verhalten wird dir sozusagen aus dem Blickwinkel eines anderen zurückgespiegelt. Dabei wirst du feststellen, dass deine eigene Einschätzung nicht immer mit der Einschätzung anderer übereinstimmt. Wichtig: Beim Feedback geht es nicht darum, dich zu bewerten oder zu maßregeln. Die Rückmeldungen, die du erhältst, bieten dir Anregungen zum Nachdenken und helfen dir, dich weiterzuentwickeln.

    Feedback annehmen will gelernt sein!

    • Erst einmal zuhören. Bei Bedarf Verständnisfragen stellen.
    • Nicht argumentieren, erklären, entschuldigen, rechtfertigen oder „verteidigen“. Auch dann nicht, wenn ein Feedback deiner Meinung nach nicht zutrifft.
    • In jedem Fall sprachlich deutlich machen, dass die Rückmeldung bei dir angekommen ist: „Danke für Ihr/dein Feedback“.
    • Auch unangenehmes Feedback erst einmal annehmen: „Ich kann Ihr/dein Feedback zwar im Moment nicht nachvollziehen, nehme es aber zum Anlass, darüber nachzudenken …“.
    • Mit dem Feedback auseinandersetzen, überlegen, wie der andere zu dieser Einschätzung kommt. Welche Anregungen nimmst du mit? Gibt das Feedback dir Anlass, etwas zu verändern?

    Richtig verstanden, ist Feedback immer eine Chance!

    Übrigens: Auch das Feedbackgeben ist nicht ganz einfach. Es kann vorkommen, dass ein Feedback verletzend ausfällt oder übers Ziel hinausschießt. Hier gilt: Wenn jemand dich persönlich angeht oder beschimpft, ist das kein Feedback, sondern schlechter Stil!

    Sofie, ausbildungsintegriertes Studium Digital Business, Frankfurt und Eschborn

    „Feedback wird bei uns ganz groß geschrieben. Ausbilder und Kollegen geben regelmäßig Rückmeldung, wenn etwas besonders gut oder manchmal vielleicht auch nicht so gut gelaufen ist. Das ist total hilfreich. Wichtig: Feedback nie persönlich oder als Kritik aufnehmen, sondern als Anregung.“ 

    Sofie, ausbildungsintegriertes Studium Digital Business, Frankfurt und Eschborn

  • K
    K

    Kaufleute für Büromanagement

    Im Büro­manage­ment bist du richtig, wenn du gerne organisierst, prozes­sorientiert denkst, Spaß an der Arbeit am PC und eine sorgfältige Arbeitsweise hast. Bei der Deutschen Bank absolvierst du die Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann für Büro­management bei der PCC Services GmbH in Essen oder Berlin. Dort kümmerst du dich um die Bearbeitung von Aufträgen, pflegst die Daten in unterschiedlichen Programmen und bist Ansprech­partner für Kollegen in der Filiale. Die Ausbildung dauert zweieinhalb Jahre. 

    Lis, Auszubildende Kauffrau für Büromanagement, Essen

    „Mir gefällt an meiner Ausbildung, dass sie sehr strukturiert ist und ich während meiner Ausbildung viele Abteilungen durchlaufe. Dabei lerne ich die verschiedenen Teams und Aufgaben kennen und bekomme ein immer besseres Verständnis für die Zusammenhänge im Unternehmen.“

    Lis, Auszubildende Kauffrau für Büromanagement, Essen

    Kaufleute für Dialogmarketing

    Diese Ausbildung passt zu dir, wenn du gerne im Team arbeitest und es dir Spaß macht, zu telefonieren und zu kommunizieren. Bei der Deutschen Bank erfolgt die Ausbildung bei der DB Direkt in Essen oder Berlin. Du lernst alles, was im telefonischen Kontakt mit Kunden wichtig ist, erarbeitest dir bankfachliche Inhalte und wirst zum Service-Profi. 

    Rayen, Auszubildende Kauffrau für Dialogmarketing, Essen

    „Überlege dir, ob du Spaß daran hast, wenn es an deinem Arbeitsplatz sehr lebhaft zugeht. Ich bin z. B. sehr kommunikativ und telefoniere gern. Und mir macht es Spaß, in einem großen Unternehmen zu arbeiten. Als Kauffrau für Dialogmarketing bei der DB Direkt kann ich das alles miteinander verbinden.“ 

    Rayen, Auszubildende Kauffrau für Dialogmarketing, Essen

  • L - O
    L - O

    Lebenslauf

    Ob klassisch, per E-Mail oder online – ein „Muss“ bei jeder Bewerbung ist der Lebenslauf. Der Lebenslauf gibt dem Leser einen kompakten Überblick über wichtige Eckpunkte in deinem Leben und (!) über dich als Person. Bei der Erstellung eines Lebenslaufs ist vieles „Standard“. Es gibt aber viele Details (Zusammenstellung der Inhalte, Formulierungen, typografische Aufbereitung), mit denen du sehr persönliche Akzente setzen kannst.

    Ein Lebenslauf sollte nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein – gerade dann, wenn man noch jung ist.

    • Aufbau tabellarisch: links die Daten/Jahreszahlen, rechts die Ereignisse und Fakten.
    • Umgekehrt chronologisch (das aktuellste Datum steht oben)
    • Ordentliche, fehlerfreie Aufbereitung am PC – handschriftlich nur auf ausdrücklichen Wunsch des Unternehmens
    • Möglichst aussagekräftige und relevante Daten zusammenstellen: Schulzeit/Schulwechsel, Praktika, Nebenjobs, Auslandsaufenthalt, Sprachkurse, Führerschein …
    • Hobbys, Freizeitaktivitäten, soziales Engagement, Teilnahme bei „Jugend forscht“ mit aufnehmen? Ja, bitte. Im Lebenslauf hat alles Platz, was den Eindruck deiner Persönlichkeit abrundet. Hilfreich sind vor allem solche Infos, die (vielleicht auch nur indirekt) Bezug zu dem von dir gewählten Ausbildungsberuf haben.
    • Achtung: Alles, was im Lebenslauf steht, muss sich überprüfen lassen. Wenn du z. B. schreibst, dass du fließend Spanisch sprichst, dann solltest du es auch tatsächlich können. 

    Checkliste Lebenslauf

    • Persönliche Daten: Name, Adresse, Telefon und E-Mail, Familienstand. Die Angabe von Geburtsort und Geburtsdatum ist freiwillig, aber sinnvoll.
    • Besuchte Schulen mit Zeitangaben und (geplanter?) Abschluss mit Datum
    • Lieblingsfächer
    • Praktika, Ferien- oder Nebenjobs, Auslandsaufenthalte
    • Zusatzqualifikationen, z. B. Fremdsprachen, Führerschein, Medienkompetenz
    • Ehrenamtliches und/oder soziales Engagement
    • Sonstige Aktivitäten/Hobbys und Interessen, die den Eindruck deiner Persönlichkeit abrunden bzw. zur Bewerbung passen
    • Ort und Datum
    • Unterschrift nicht vergessen! 
    Eric, Auszubildender Bankkaufmann, Karlsruhe

    „In meinem Lebenslauf habe ich z. B. angegeben, dass ich als Ruderer hier bei uns im Sportverein aktiv bin. Ich denke, es ist wichtig zu zeigen, dass man sich auch außerhalb der Arbeit engagiert und Interessen hat. Und im Bewerbungsgespräch ist das dann immer auch ein guter Anknüpfungspunkt.“ 

    Eric, Auszubildender Bankkaufmann, Karlsruhe

    Messen

    Ausbildungsmessen und Veranstaltungen sind eine gute Gelegenheit, mögliche Ausbildungsunternehmen kennenzulernen und sich zu informieren. Termine und Veranstaltungsorte in deiner Nähe findest du im Netz.

    Unter azubi.de findest du eine Übersicht über die nächsten Ausbildungsmessen. Infos zu aktuellen Veranstaltungen und Messeteilnahmen der Deutschen Bank in Facebook: Deutsche Bank Schüler-Karriere

    Isabell, Auszubildende Kauffrau für Dialogmarketing, Essen

    „Du suchst noch nach einer Idee für den Berufseinstieg nach der Schule? Achte auf Messen und Infoveranstaltungen bei dir in der Nähe. Dort triffst du dann Ausbilder und meistens auch ein paar von uns Azubis. Immer gut, persönliche Eindrücke zu sammeln.“

    Isabell, Auszubildende Kauffrau für Dialogmarketing, Essen

    Nervosität

    Test, Vorstellungsgespräch, Assessment-Center. Logisch – du willst alles richtig machen. Vollkommen normal, dass du aufgeregt bist, das geht (fast) jedem so. Also kein Grund zur Panik!

    Vor wichtigen Terminen:

    • Zusätzlichen Stress möglichst gering halten
    • Einigermaßen früh zu Bett gehen
    • Morgens zumindest eine Kleinigkeit essen, ausreichend trinken
    • Lieber zu früh von zu Hause losgehen/-fahren. Verzögerungen kann es immer geben. Wenn die Zeit knapp wird, machst du dich nur zusätzlich nervös.

    Bei akuter Nervosität vor einem Gespräch oder Test:

    • Zwei-, dreimal ganz bewusst tief durchatmen
    • Beide Füße fest auf den Boden stellen – das „erdet“
    • Wenn du eine Frage oder Information nicht verstanden hast, gleich nachfragen!

    Generell gilt:

    Mach dich nicht verrückt! Deine Gesprächspartner wissen, dass du nervös bist, und helfen dir.

    Onlinebewerbung

    Bei großen Unternehmen ist die Onlinebewerbung heute fast schon Standard. Auf der Website des Unternehmens findest du einen „Hier bewerben!“-Button. Dort kannst du dich registrieren und dann die Onlinebewerbung ausfüllen. Die Formulare können sehr unterschiedlich aufgebaut sein, die gewünschten Angaben sind ähnlich. Es geht darum, einen ersten Eindruck von dir zu gewinnen (Lebensdaten, Schulausbildung, Noten, Interessen).
    Du wirst durch das Onlineformular „geführt“ und gibst in die vorgegebenen Felder die entsprechenden Informationen ein.

    Weitere Informationen (Lebenslauf, Zeugnisse) nur dann anhängen, wenn sie ausdrücklich gefordert sind.

    Bewerbung auf jeden Fall abspeichern, vielleicht sogar ausdrucken. Es kann immer sein, dass es Nachfragen gibt oder zu einem späteren Zeitpunkt der Bewerbung auf deine Angaben Bezug genommen wird. Dann solltest du wissen, was du geschrieben hast.

    Wichtig: Bevor du auf „Senden“ drückst, alles noch einmal in Ruhe durchlesen und mögliche Fehler korrigieren.

    Wenn du die Bewerbung erfolgreich verschickt hast, erhältst du sofort eine Empfangsbestätigung. In der Regel gehört dazu auch eine kurze Info, bis wann du mit einer ersten Zwischeninfo zu deiner Bewerbung rechnen kannst.

    Organisation

    Der Wechsel von der Schule ins Berufsleben ist eine ziemlich große Veränderung. Der Tagesablauf ändert sich. Wenn du für deine Ausbildung an einen neuen Ort ziehst, musst du zusätzlich zu den neuen Erfahrungen auch dein tägliches Leben selbst organisieren: Verpflegung, Wäsche waschen, Einkaufen, Anfahrtswege. Kein Grund, sich verrückt zu machen – du schaffst das. Aber es ist sicher sinnvoll, sich vorab einen Plan zu machen.

    Tipp für den Start:

    Bis sich alles gut eingespielt hat, erst einmal nicht zu viel auf einmal vornehmen.

    Carlos, Dualer Student BWL Bank – Filiale, Kiel und Berlin

    „Ich bin jetzt nicht so der superorganisierte Mensch. Deswegen mache ich mir speziell für die Zeit an der Hochschule jede Woche einen genauen Plan. Einkaufen, Sport, Weggehen mit Freunden – irgendwie kriege ich dann alles schon ganz gut unter einen Hut.“ 

    Carlos, Dualer Student BWL Bank – Filiale, Kiel und Berlin

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    P

    Perspektiven

    Schon während der Ausbildung kannst du damit anfangen, Pläne für die Zeit danach zu machen. In großen Unternehmen, wie z. B. auch bei der Deutschen Bank, gibt es nach der Ausbildung verschiedene Möglichkeiten, sich zu spezialisieren oder individuelle Schwerpunkte zu setzen. In vielen Ausbildungsberufen kannst du individuelle Themenschwerpunkte setzen. Es lohnt sich immer, frühzeitig das Gespräch mit deinem Ausbilder zu suchen, um herauszufinden, ob und wie es für dich nach der Ausbildung weitergeht. Gute Leistungen sind fast immer und überall die beste Empfehlung für deine Übernahme nach der Ausbildung bzw. nach dem Dualen Studium. Bei der Deutschen Bank gibt es für besonders leistungsstarke Azubis/Studenten spezielle Talentförderungsangebote. Damit kannst du die Chancen für deine berufliche Entwicklung weiter verbessern.


    Fabian, ehemaliger Auszubildender Bankkaufmann, Düsseldorf

    „Meine Erfahrung: Gute Leistung zeigen lohnt sich schon während der Ausbildung. Bei der Deutschen Bank gibt es verschiedene Förderprogramme für leistungsstarke Azubis und Duale Studenten. Da kann man unglaublich viel mitnehmen für den weiteren Karriereweg.“ 

    Fabian, ehemaliger Auszubildender Bankkaufmann, Düsseldorf

    Praktikum

    Selbst ausprobieren ist immer die beste Möglichkeit, um herauszufinden, ob etwas passt. An vielen Schulen sind ein bis zwei Wochen Praktikum im vorletzten oder letzten Schuljahr im Lehrplan fest eingeplant. (Falls das bei dir an der Schule nicht so sein sollte, frag doch mal nach!) Hauptsache, zwei Wochen keine Schule? Sinnvoller ist es, die Chance ganz gezielt zu nutzen, um Erfahrungen zu sammeln. Deinen Praktikumsplatz darfst du dir in der Regel selbst aussuchen. Wenn du schon weißt, was du werden willst, ist die Auswahl relativ einfach. Es kann aber auch spannend (und hilfreich!) sein, wenn du ganz bewusst etwas anderes ausprobierst. Vielleicht entdeckst du an dir Talente, von denen du noch gar nichts wusstest.

    Nonna, Auszubildende Bankkauffrau, Essen

    „Ich habe ein Schülerpraktikum bei der Bank gemacht und mich dann für eine Ausbildung entschieden. Ein Schülerpraktikum kannst du überall machen – einfach in einer Filiale in deiner Stadt nachfragen, ob ein Platz frei ist. Du bekommst in kurzer Zeit einen ganz guten Überblick über die Tätigkeiten in der Filiale und merkst, ob eine Ausbildung hier etwas für dich sein könnte.“

    Nonna, Auszubildende Bankkauffrau, Essen

    Kostümbildnerin beim Theater, Radiomoderator, Onlineredakteurin, Koch … Du hast im Hinterkopf einen Traumberuf, weißt aber nicht, ob der Beruf wirklich zu dir passt? Das Schülerpraktikum ist eine Eins-a-Gelegenheit, den Traum aus der Nähe zu betrachten. Es gibt Berufe, die in Wirklichkeit nicht halb so spannend sind, wie sie sich aus der Entfernung anhören. Und umgekehrt.

    Die Bewerbung für ein Schülerpraktikum ist in der Regel denkbar unkompliziert: Beim Handwerksbetrieb, in der Arztpraxis, beim Rechtsanwaltsbüro oder bei der Deutsche Bank-Filiale um die Ecke – am besten einfach persönlich vorbeigehen oder anrufen.

    Bei großen Unternehmen findest du Infos zum Bewerbungsweg auf der Website. Schon bei der Bewerbung fürs Schülerpraktikum kannst du Erfahrungen für die spätere Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sammeln.
    Ein Schülerpraktikum ist ein Testlauf – für dich ebenso wie für das Unternehmen. Du bewegst dich in einem für dich fremden Umfeld, alles ist neu, keiner erwartet von dir, dass du schon alles weißt oder kannst.
    Ernsthaft und konzentriert, aber auch mit einer gewissen Lockerheit, das ist die Devise. Umschauen, nachfragen, ausprobieren, neugierig sein. Je mehr unterschiedliche Tätigkeiten du während des Praktikums kennenlernst, desto besser kannst du herausfinden, was dir besonders gut liegt.

    Ein Praktikum hilft dir bei deiner Berufswahl. Deswegen ist es immer gut, Erfahrungen auszuwerten.

    • Bei welchen Aufgaben und Tätigkeiten hast du dich besonders wohl gefühlt?
    • Welche Situationen oder Aufgabenstellungen waren schwierig oder haben dich viel Überwindung gekostet?
    • War es ein gutes Gefühl, Herausforderungen zu meistern?
    • Gab es Situationen, in denen du so richtig zeigen konntest, was du kannst und was dir wichtig ist?
    • Warst du über- oder vielleicht sogar unterfordert?

    Alles gut gelaufen? Im Idealfall kannst du dir mit einem Schülerpraktikum bereits einen Vorsprung für eine spätere Bewerbung sichern. 

    Übrigens:

    Nicht nur in der Filiale, auch in unserem Technologie-Bereich in Frankfurt gibt es die Möglichkeit für ein Schülerpraktikum. Wenn du dich dafür interessierst, schreib uns eine Nachricht auf Facebook oder Instagram.

  • S
    S

    Soziale Netzwerke

    Alle großen und viele kleine Unternehmen sind in den sozialen Netzwerken vertreten. Große Unternehmen nutzen soziale Medien ganz gezielt, um in Kontakt mit potenziell geeigneten Bewerbern zu kommen. Fast täglich gibt es auf den entsprechenden „Karriere“-Seiten aktuelle News und Infos. Es lohnt sich also, wenn du Unternehmensseiten, die dich interessieren, für deinen Newsfeed abonnierst. So bist du z. B. über aktuelle Termine und Veranstaltungen in deiner Nähe informiert und kannst, wenn du magst, persönlich vorbeischauen. (Das ist sowieso immer am besten!)

    Unternehmensseiten in sozialen Netzwerken vermitteln einen guten Eindruck vom Arbeitsumfeld und von der Atmosphäre. Fotos und Videos zeigen, wie es im Unternehmen aussieht. Im Mittelpunkt vieler News in den sozialen Medien stehen Mitarbeiter des Unternehmens. Wenn z. B. andere Azubis oder Mitarbeiter von ihren Erfahrungen berichten, kannst du dir den Arbeitsalltag besser vorstellen und weißt, was auf dich zukommt. Die Infos, die du hier „sammelst“, können dir bei deiner Bewerbung hilfreich sein oder sogar einen kleinen Vorsprung sichern.

    Über die sozialen Netzwerke hast du außerdem die Möglichkeit, direkt mit den Ansprechpartnern des Unternehmens in Kontakt zu treten. Wenn du einen Beitrag kommentierst oder eine Frage stellst, erhältst du in der Regel zeitnah eine Antwort oder weiterführende Links. 

    Soziale Netzwerke DB-Insider

    Seit dem Jahr 2017 geht die Deutsche Bank mit ihrem Azubi-Marketing neue Wege: Im Fokus stehen ausschließlich aktuelle Azubis und Duale Studenten der Bank, die in den Social Media-Kanälen der Bank über ihre Erfahrungen und Erlebnisse bei der Bank berichten und auch als Werbebotschafter fungieren. Die DB-Insider können sich gut in das hineinversetzen, was dich beschäftigt, weil sie sich vor ihrer Bewerbung die gleichen Fragen gestellt haben. Mit jedem neuen Ausbildungsjahrgang kommen neue Insider dazu, die live Einblicke in den Ausbildungsalltag und ins Arbeitsumfeld geben. 

    Unternehmen sind sehr daran interessiert, begabte Nachwuchskräfte für sich zu gewinnen. Das heißt: Nicht nur du schaust dich in den sozialen Netzwerken nach potenziellen Ausbildungsunternehmen um, Unternehmen schauen auch nach dir. Soziale Netzwerke sind so gesehen fast so etwas wie eine Jobbörse, und dein Profil ist deine Visitenkarte. Es kann sein, dass Ansprechpartner eines Unternehmens z. B. auf deiner Facebook- oder Instagram-Seite vorbeischauen. Du solltest also (nicht nur deshalb!) darauf achten, wie du dich in sozialen Netzwerken präsentierst und welche Fotos oder Inhalte du postest bzw. für dein öffentliches Profil freigibst.

    Sozial­versicherungs­fach­angestellte

    Die Ausbildung zur Sozialversicherungsfachangestellten absolvierst du bei der Betriebskrankenkasse der Deutschen Bank in Düsseldorf. Interesse an sozialen Themen ist wichtig, denn du wirst mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen zu tun haben und sie bei der individuellen Absicherung im Berufs- und Privatleben und bei der Planung ihrer Kranken- und Altersvorsorge unterstützen. Ein abwechslungsreiches und kommunikatives, aber auch sehr herausforderndes Arbeitsumfeld, in dem du häufig auch mit Paragraphen und Regeln umgehen wirst. Deine theoretische Ausbildung absolvierst du an der BKK Akademie in Rothenburg.

    Katharina, Auszubildende Sozialversicherungsfachangestellte, Düsseldorf

    „Ehrlich gesagt, hatte ich mir die Ausbildung als So­zial­ver­sicherungs­fach­an­ge­stellte nicht ganz so schwierig vorgestellt, wie sie ist. Aber genau das macht mir jetzt auch so viel Spaß. Mein Alltag ist total abwechslungsreich. Man lernt unglaublich viel und ist immer mittendrin im Geschehen.“ 

    Katharina, Auszubildende Sozialversicherungsfachangestellte, Düsseldorf

    Startwoche

    Jedes Ausbildungsjahr bei der Deutschen Bank beginnt mit einer Startwoche, an der alle Auszubildenden und Dualen Studenten eines Jahrgangs teilnehmen. In einer bunten und abwechslungsreichen Woche werden alle auf den Start ins Berufsleben vorbereitet. Dazu gehören Trainings, Workshops und Präsentationen. Du erhältst einen Überblick über die Bank und die verschiedenen Bereiche und lernst Ausbilder und andere Ansprechpartner kennen. Beim Teambuilding geht es darum, gemeinsam Aufgaben zu bewältigen und Lösungen zu finden.

    Rayen, Auszubildende Kauffrau für Dialogmarketing, Essen

    „Mach dich auf was gefasst – die Startwoche ist einfach supergenial. Die Woche ist anstrengend, macht aber so viel Spaß. Man lernt unglaublich viele Leute kennen, lernt in kurzer Zeit ganz viel und nimmt einen Riesen­moti­va­tions­schub mit in die Praxis.“ 

    Rayen, Auszubildende Kauffrau für Dialogmarketing, Essen

  • T
    T

    Telefon

    Telefonieren kann doch jeder? Bei einem „offiziellen“ Telefonat sollte man einige Regeln beachten.

    Planen:

    • Mal eben zwischendurch per Handy bei einem potenziellen Ausbildungsbetrieb durchklingeln? Besser: Zeitpunkt planen, einen ruhigen Ort wählen.
    • Du sitzt im Bus oder bist mit Freunden unterwegs, dein Handy klingelt und ein Unternehmensvertreter ist dran? Erkläre kurz, dass du gerade unterwegs bist und nicht in Ruhe sprechen kannst, du aber zeitnah zurückrufst.
    • Wichtig: festen Zeitpunkt vereinbaren („Melde mich in einer halben Stunde!“). Noch wichtiger: Sich immer auch an die vereinbarte Zeit halten.
    • Du verhaspelst dich gerne mal? Bemühe dich ganz bewusst, nicht zu leise und nicht zu schnell zu sprechen.
    • Zuhören, Gesprächspartner aussprechen lassen.
    • Wenn du etwas nicht verstanden hast, nachfragen („Entschuldigen Sie bitte, aber könnten Sie das bitte wiederholen?“).
    • Den Namen des Ansprechpartners merken. (Auch hier gilt: Wenn du ihn bei der Meldung nicht verstanden hast – ruhig noch einmal nachhaken.)
    • Leg dir auf jeden Fall einen Zettel und einen Stift bereit, damit du dir bei Bedarf Notizen machen kannst.
    • Zu guter Letzt: Ist doch logisch, dass du dich am Ende eines Telefonats dafür bedankst, dass sich dein Gesprächspartner Zeit für dich genommen hat.

    Telefoninterview

    Das Telefoninterview bei der Deutschen Bank ist ein wichtiger Baustein bei der Bewerbung für eine Ausbildung oder ein Duales Studium. Es bildet die Brücke zwischen dem Online-Test und dem persönlichem Auswahlverfahren „TestDB“. Das Gespräch verläuft locker, aber nach festen Standards. Die Ausbilderin oder der Ausbilder stellt dir Fragen und bewertet hinterher, wie du mit der Gesprächssituation umgegangen bist. Kannst du dich verständlich ausdrücken? Weißt du, wovon du sprichst? Kannst du argumentieren und dich in deinen Ausbildungsberuf „hineindenken“?

    Wichtig: Der Termin für das Telefoninterview wird vorab fest mit dir vereinbart. Diesen Termin solltest du einhalten. Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit zählen auch schon VOR dem Gespräch.

    Isabelle Duale Studentin BWL Bank

    „Mit ein bisschen Vorbereitung ist das Telefoninterview gar nicht so wild. Ein bisschen was über die Deutsche Bank solltest du wissen. Und es wäre natürlich nicht schlecht, wenn du sagen könntest, warum du dich für die Ausbildung bei der Bank interessierst. Ruhig aktiv sein und auch mal selbst eine Nachfrage stellen.“

    Isabelle, Duale Studentin BWL Bank – Filiale, Kempten und Stuttgart

    Testaufgaben

    Bei Einstellungstests geht es selten darum, Wissen abzufragen. Vielmehr sollen bestimmte Grundfähigkeiten getestet werden. Dazu gehören z. B. Rechnen, Sprachverständnis, logisches und abstraktes Denkvermögen. Die Aufgaben sind in der Regel ein Mix aus unterschiedlichen Aufgaben, die einen Rückschluss auf bestimmte Fähigkeiten zulassen. Dabei geht es häufig nicht nur um das Was, sondern auch um das Wie. Also: Wie lange brauchst du, um eine Aufgabe zu lösen? Wie gehst du an eine Aufgabe heran? Welche Aufgaben fallen dir besonders leicht? Sind deine Antworten stimmig? Und so weiter.

    Was wird getestet?

    • Logisches Denkvermögen
    • Gedächtnis und Konzentration
    • Zahlenverständnis und sprachliche Fähigkeiten
    • Fachliches Verständnis
    • Allgemeinwissen
    • Persönlichkeit und Berufsmotivation
    Marina, Duale Studentin BWL Bank – Filiale, Stuttgart

    „Es empfiehlt sich, den Online-Test nicht einfach so mal nebenbei zu machen, sondern sich die Zeit dafür einzuplanen und das Ganze dann in Ruhe anzugehen. Nicht nervös werden, wenn du mal eine Aufgabe nicht schaffst – das hat noch nichts zu bedeuten. Es geht ja nicht darum, alles richtig zu machen, sondern darum, bestimmte Stärken zu testen. Nicht festbeißen, sondern einfach auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Auch das Zeitmanagement spielt ja eine Rolle.“

    Marina, Duale Studentin BWL Bank – Filiale, Stuttgart

  • U - V
    U - V

    Unterlagen

    • Du bist bei Ausbildungsbeginn noch nicht 18 Jahre alt?
      Dann benötigst du (so steht es im Jugendarbeitsschutzgesetz) eine ärztliche Bescheinigung, die bestätigt, dass du körperlich für den gewählten Beruf geeignet bist.
    • Krankenversicherung:
      Bisher warst du (vermutlich) bei deinen Eltern mitversichert. Jetzt musst du dich selbst versichern. Die Krankenversicherung kannst du frei wählen. Vielleicht hat dein Ausbildungsbetrieb eine eigene Betriebskrankenkasse? „BKKs“ haben in der Regel ein gutes Leistungsangebot. Vergleichen lohnt sich.
    • Sozialversicherungsausweis:
      Okay, es ist für dich wahrscheinlich noch ein bisschen zu früh, um an die Rente zu denken. Einen Sozialversicherungsausweis brauchst du aber bereits jetzt auf jeden Fall. Der ist nämlich die Grundlage für spätere Rentenzahlungen und sichert dir deinen Anspruch. Deine Krankenkasse hilft dir dabei, den Ausweis zu beschaffen.
    • Bankkonto:
      Wenn du noch kein eigenes Konto hast – jetzt wird es Zeit dafür. Schließlich bekommst du als Azubi/Dualer Student monatliche Gehaltszahlungen. 
    Katharina, Ausbilderin, Essen

    „Lohnsteuerkarte, Versicherung, Jugendschutz, Mietkostennachweis – da kann man schon mal einen Schreck bekommen. Der Beginn einer Ausbildung ist immer auch eine kleine ‚Schlacht‘ mit Unterlagen. Für die organisatorische Abwicklung von Gehaltszahlungen und für deinen reibungslosen Start im Unternehmen gibt es eine ganze Reihe von Dokumenten, Formularen und Genehmigungen, die zu erledigen sind. Ein bisschen Disziplin gehört dazu, aber keine Panik: Wir Ausbilder unterstützen dich dabei, damit alles glatt läuft.“ 

    Katharina, Ausbilderin, Essen

    Unterlagen: Ausbildungsvertrag

    Deine Bewerbung war erfolgreich, jetzt liegt dir der Ausbildungsvertrag zur Unterschrift vor. Ein Vertrag ist ein wichtiges Dokument – vor der Unterschrift also alles genau durchlesen. Im Ausbildungsvertrag sind alle Infos und Eckdaten deiner Ausbildung festgehalten. Außerdem sind hier die Rechte und Pflichten des Ausbildungsbetriebs und der Auszubildenden geregelt.

    Folgende Infos findest du im Ausbildungsvertrag:

    • Sachliche und zeitliche Gliederung und Ziel der Ausbildung (z. B. auch eine Beschreibung der Berufstätigkeit, in der du ausgebildet wirst)
    • Beginn und Dauer der Ausbildung
    • Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte (z. B. Berufsschule, Hochschule)
    • Dauer der Probezeit
    • Höhe der Vergütung
    • Dauer des Urlaubs
    • Voraussetzungen, unter denen der Berufsausbildungsvertrag (wechselseitig) gekündigt werden kann

    Am besten schickst du den unterschriebenen Vertrag möglichst zeitnah an dein Ausbildungsunternehmen zurück. Das ist auch eine Frage der Zuverlässigkeit! (Soll ja schließlich keiner denken, du hättest es dir anders überlegt.)

    Checkliste: Vor dem Ausbildungsbeginn

    Als Auszubildender/Dualer Student bist du ein „ordentlicher Arbeitnehmer“ und musst vor Ausbildungsbeginn noch einige weitere Formalitäten erledigen.

    In der Regel benötigt dein Arbeitnehmer kurzfristig von dir:

    • ein aktuelles Führungszeugnis, wenn du ein deutscher Staatsbürger bist,
    • deine Steuer-Identifikationsnummer,
    • deine Aufenthaltserlaubnis, wenn du aus einem Nicht-EU/Nicht-EWR-Staat kommst,
    • die Kopie deines Sozialversicherungsausweises,
    • den ärztlichen Untersuchungsbogen deiner arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchung, wenn du noch minderjährig bist,
    • die Information, bei welcher Krankenkasse du Mitglied bist,
    • deine Kontodaten, damit dir dein Gehalt gezahlt werden kann.

    Aber keine Sorge, dein neuer Arbeitgeber wird dir nach Vertragserstellung bestimmt genau mitteilen, was er noch von dir benötigt. Da ist es gut, vorbereitet zu sein.

    Vorstellungsgespräch

    Das Vorstellungsgespräch wird häufig als „Interview“ bezeichnet (siehe auch Einzelinterview). Bei einem mehrstufigen Bewerbungsprozess ist das Vorstellungsgespräch die letzte Hürde, die du nehmen musst. Ein Vorstellungsgespräch ist kein „Test“, sondern ein Gespräch, bei dem du darauf gefasst sein solltest, dass auch mal eine knifflige Frage gestellt wird. Dein Interviewpartner gibt den Ablauf des Gesprächs vor. Du beantwortest seine Fragen, kannst aber sehr gerne auch eigene Fragen stellen und Themen, die dir wichtig sind, ansprechen. Damit signalisierst du Interesse und zeigst, dass du dich vorab bereits mit dem Unternehmen und dem Beruf beschäftigt hast. Bei offenen Fragen („Erzählen Sie doch mal …“) nicht zu weit abschweifen.

    Maen, Auszubildender Fachinformatiker Systemintegration, Eschborn

    „Aufregung vor dem Vorstellungsgespräch gehört einfach dazu. Das nimmt dir auch keiner übel. Versuche, ganz natürlich zu bleiben und mache dir klar: Das ist kein Verhör, sondern eine Unterhaltung. Bei mir war es so, dass die Ansprechpartner der Bank so nett und locker waren, dass meine Nervosität schnell weg war.“ 

    Maen, Auszubildender Fachinformatiker Systemintegration, Eschborn

    Die Inhalte eines Vorstellungsgesprächs sind immer ähnlich, du kannst dich also gut darauf einstellen, was dich erwartet. Im Ablauf sehen die Themen ungefähr so aus:

    • Begrüßung, Smalltalk zur Auflockerung („Haben Sie gut hergefunden …?“)
    • Deine Gründe für die Berufswahl und deine Erwartungen an den Ausbildungsberuf bzw. die Tätigkeit
    • Deine Erfahrungen aus Schule und Praktika, Ferienjobs und Nebentätigkeiten, aus Aktivitäten in Vereinen
    • Persönliches (Hobbys, Freunde, Familie)
    • Informationen über das Unternehmen und die Ausbildung
    • Klärung offener Fragen
    • Ausklang 

    Do: Sehr gerne die Fragen vorab schon mal durchgehen und dir überlegen, was du antworten könntest.

    Don’t: Antworten auswendig lernen und „herunterleiern“.

    Wichtigster Tipp: Immer du selbst bleiben. So, wie du bist, bist du am überzeugendsten!

    Typische Fragen, die in einem Vorstellungsgespräch gestellt werden könnten:

    • Wie stellen Sie sich einen typischen Tag in diesem Beruf vor?
    • Weshalb haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
    • Was macht aus Ihrer Sicht diesen Beruf so interessant?
    • Welche Vor- und Nachteile sehen Sie in diesem Beruf?
    • Warum wollen Sie nicht studieren?
    • Welche Lieblingsfächer haben Sie?
    • Wie sind Sie auf unser Unternehmen aufmerksam geworden?
    • Was wissen Sie bereits über unser Unternehmen?
    • Weshalb möchten Sie Ihre Ausbildung gerade bei uns machen?
    • Was machen Sie, wenn es nicht klappt?
    • Was, glauben Sie, muss man tun, um in diesem Beruf erfolgreich zu sein? 
    • Wo und wie haben Sie sich über diesen Beruf informiert?
    • Was machen Sie in Ihrer Freizeit? Erzählen Sie etwas über sich!
    • Haben Sie noch Fragen zur Ausbildung?
  • Z
    Zusage

    Zusage

    Hurra – du hast es geschafft!

    Deine Bewerbung war erfolgreich, du hast den Ausbildungsvertrag in der Tasche.

    Herzlichen Glückwunsch – und einen guten Start ins Berufsleben!

    Z wie Zukunft

    Wir hoffen, dass die Tipps, die wir in diesem Guide zusammengestellt haben, hilfreich für dich sind und dich dabei unterstützen, den für dich passenden Weg ins Berufsleben zu finden. Wir haben dich neugierig auf eine Ausbildung bei der Deutschen Bank gemacht? Du hast noch mehr Fragen? Willst alles noch genauer wissen? Wie gesagt: Einfach Follower auf Instagram und Facebook werden und regelmäßig bei uns vorbeischauen. Dort beantworten wir gerne auch weitere Fragen. Wäre super, wenn wir uns auf einer der nächsten Ausbildungsmessen oder einem anderen Event auch mal persönlich kennenlernen. Und, wer weiß,vielleicht arbeiten wir schon bald zusammen?

    Wir freuen uns auf dich!

    Z wie Zukunft