(M)ein normaler Tag

Katharina, Auszubildende zur Sozialversicherungsfachangestellten

Hallo Ihr Lieben, damit ihr euch ein bisschen besser vorstellen könnt, was eine Sozialversicherungsfachangestellte alles so macht, kommen hier jetzt mal ein paar Einblicke in meinen Arbeits- bzw. Ausbildungsalltag.

Bei meiner Ausbildung in der Betriebskrankenkasse der Deutschen Bank dreht sich jeden Tag alles um das Wohl der Versicherten, das steht immer an erster Stelle und entsprechend organisiere ich meinen Tagesablauf. Wir arbeiten in einem Großraumbüro mit verschiedenen Teamecken und einem Counter. Das Büro ist hell und freundlich, rundherum Fenster mit Blick auf die Kö (wir sind in Düsseldorf) bzw. in den Innenhof. Mein Platz ist direkt am Fenster, vor mir mein PC und meine beiden Kollegen. Wenn ich morgens ins Büro komme, stimme ich erst einmal mit meiner Ausbildungspatin kurz ab, was für diesen Tag ansteht. Viele Tätigkeiten fallen dabei regelmäßig an, z.B. die Beantwortung von Mails oder telefonischen Anfragen oder die Bearbeitung von Versicherungsanträgen. Auch per Post erhalten wir täglich viele Anfragen oder Unterlagen, die bearbeitet und geordnet werden müssen. Besonders wird jeder einzelne „Fall“ dadurch, dass jeder Versicherte eine andere Geschichte hat, andere Lebens- oder Familienverhältnisse oder ein konkretes Anliegen aufgrund einer aktuellen Situation – z.B. eine schwerwiegende oder länger dauernde Erkrankung oder ein Unfall. Es liegt in der Natur der Sache, dass man hier sehr viele persönliche Geschichten und Einblicke erhält. Das erfordert häufig auch ein bestimmtes Maß an menschlicher Zuwendung und Verständnis, natürlich auch gepaart mit fachlichem Wissen. Und dieses Fachwissen ist ganz schön umfangreich – das Versicherungsrecht ist ziemlich kompliziert, auch steuerliche Belange müssen berücksichtigt werden. Aber um all das zu lernen gibt es ja den ergänzenden Berufsschulunterricht oder (wie bei mir) die Theorie-Trainings an der BKK-Akademie in Rotenburg an der Fulda.

Mir macht es Spaß, die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis jeden Tag aufs neue umzusetzen. Da ich jetzt ja schon im zweiten Teil meiner Ausbildung bin, kann ich viele Anfragen bereits selbstständig bearbeiten. Kompliziertere Fälle bespreche ich mit meiner Ausbildungspatin oder in der allgemeinen Teambesprechung mit unserem Teamleiter. In unserer Krankenkasse haben wir relativ wenig persönlichen Kundenkontakt, das bedaure ich ein wenig, aber auch per Telefon können wir unsere Versicherten individuell betreuen und beraten. Und dieser direkte Kontakt zu den Versicherten ist mir sehr wichtig.

Neben der Beratung und Betreuung von Versicherten, kommt es auch manchmal vor, dass ich Präsentationen erstelle, neulich sogar in eigener Sache. Da habe ich nämlich eine Präsentation zum Schülermarketing der Bank, speziell zum DB-Insider-Konzept, erstellt und durfte dann auch vor unserem Vorstand präsentieren. Das war schon eine kleine Ehre und das Feedback sehr positiv. Ihr seht: Als DB-Insider erlebt man was :). Bis bald, eure Katharina.