(M)ein normaler Tag

Marleen, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

Während meiner Ausbildung durchlaufe ich viele unterschiedliche Teams. In jedem Team bin ich ca. für 6-7 Wochen eingeteilt – dann kommt wieder ein Wechsel. Im Moment bin ich z.B. im Team Firmenkunden und beschäftige mich mit der Eröffnung von Kapital- oder Personengesellschaften. Immer, wenn ich in eine neue Abteilung starte, beginnt mein Tag damit, dass ich mich in der Abteilung bei meinem Teamleiter „anmelde“. Ich stelle mich kurz vor und wir unterhalten uns darüber, was in den kommenden Wochen auf mich zu kommt.
Nach dem Gespräch werde ich dem kompletten Team vorgestellt, damit auch jeder weiß wer in nächster Zeit die neue Kollegin sein wird ;)
Bevor es an die richtige Arbeit geht, bekomme ich etwas Zeit, um richtig „anzukommen“: ich mache mich vertraut mit meinem Arbeitsplatz, und checke erstmal meine Mails und beantworte sie. Oft habe ich neue Einladungen zu Meetings oder zu anstehenden Seminaren, die ich dann im Kalender eintrage und entsprechend vorbereiten muss.

Wenn der ganze organisatorische Teil erledigt ist, geht es an die Einarbeitung. Mir wird in jedem Team mindestens ein Kollege zur Seite gestellt der mich bestens in den Bereich einarbeitet und mir jederzeit meine Fragen beantworten kann.
Zuerst werden mir natürlich alle wichtigen Programme gezeigt, die ich zur Bearbeitung der Aufträge benötige. Im Firmenkundenbereich gibt es z.B. ein Programm für die zu bearbeitenden Aufträge oder für die Kunden- und Kontodaten, und es macht Spaß, nach und nach alle Systeme kennenzulernen. Schritt für Schritt gehen wir gemeinsam alle Punkte des Prozesses durch und bearbeiten ein paar Aufträge zusammen. Die größte Herausforderung hierbei? Gut zuhören, mitschreiben und nachfragen, wenn ich etwas nicht verstehe - denn nach ein paar „Probeläufen“ muss ich natürlich auch mal selbst ran und mich unter Beweis stellen.
Sobald ich mich fit genug fühle, darf ich den Rest des Tages selbstständig arbeiten. Ich erfasse z.B. selbständig neue Kunden oder nehme Änderungen in ihren Stammdaten vor. Wenn ich fertig bin, werden meine Aufträge kontrolliert und sollte sich mal ein Fehler eingeschlichen haben, wird dieser besprochen und korrigiert. Es ist ein gutes Gefühl, wenn man direkt mithelfen und Kollegen unterstützen kann. Natürlich bin ich nicht komplett auf mich alleine gestellt: Ich kann jederzeit jeden aus dem Team ansprechen und bekomme sofort Hilfe, wenn ich nicht weiter weiß.
Bevor ich Feierabend habe, führe ich gemeinsam mit meinem Teamleiter und dem zuständigen Ausbildungsbeauftragten ein kurzes Feedbackgespräch über den ersten Tag und gehe dann nach Hause :).