(M)ein normaler Tag

Rayen, Auszubildende zur Kauffrau für Dialogmarketing

Hallöchen, heute nehme ich euch mal mit in meinen normalen Arbeitsalltag.

Wie gewohnt klingelt bei mir der Wecker in der Früh schon um kurz nach halb Sieben. Zum Glück ist das kein Problem für mich, weil ich die geborene Frühaufsteherin bin. Nur die Tasse Kaffee darf dann auf keinen Fall fehlen ;)

Frisch gemacht, geht es dann los mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof in Essen. 15 Minuten bin ich unterwegs und stimme mich mit Musik auf den bevorstehenden Tag ein. Am Bahnhof treffe ich mich meistens mit meinen Mit-Azubis und wir laufen das restliche Stück zusammen zur Arbeit. Das Gebäude der DB Direkt liegt sehr zentral mitten in Essen und ist bequem erreichbar. Und auch für die Bequemlichkeit der Mitarbeiter ist bestens gesorgt. Unsere Arbeitsräume sind hell und freundlich und wir haben viele Möglichkeiten, uns in den Pausen zu relaxen oder uns mit Kollegen auszutauschen. Toll ist auch, dass jeder von uns sein eigenes Spind hat. Dort kann man seine Jacke und andere persönliche Kleinigkeiten ablegen – das ist morgens, wenn ich im Büro ankomme, mein erster Weg, und dann geht es ab auf die Fläche. Bevor ich loslege, bleibt noch Zeit, um mir einen Kaffee, Tee, Kakao oder Wasser aus dem „Corner“ zu besorgen und kurz bei den Kollegen herum zu hören, was es Neues gibt. Dann bin ich startklar – die Kunden warten.

Mein Arbeitsplatz ist das Telefon, auf dem Kopf habe ich meine Kopfhörer und vor mir meinen PC, an dem ich alle Informationen abrufen kann, die ich benötige, um die Fragen meiner Kunden zu beantworten. Das klingt auf den ersten Blick nicht besonders aufregend, aber ich bin immer wieder erstaunt, wie abwechslungsreich das Telefonieren ist und mir macht es richtig Spaß, die Anliegen meiner Kunden zu bearbeiten und ihnen zu helfen. Ein Kunde möchte z.B. seinen Kontostand wissen, der nächste möchte eine Überweisung veranlassen, der dritte hat Fragen zu seiner Kreditkartenabrechnung und der nächste Anrufer möchte vielleicht sein Online-Limit erhöhen. Wenn das Telefon klingelt, weiß man nie, was kommt. Das ist total abwechslungsreich, aber es erfordert auch Konzentration und Aufmerksamkeit. Schließlich muss man sich auf immer wieder neue Kunden und Themen einstellen. Je nach Thema sind die einzelnen Telefonate eher kurz, durchschnittlich kommen ungefähr 20 oder 30 telefonische Anfragen in der Stunde zusammen. Das ist eine ganz schöne Menge, heißt aber auch: genauso viele zufriedene Kunden :) . Nach 2 Stunden habe ich dann meine erste „12 Min. BU“ (Bildschirmunterbrechung) die müssen wir regelmäßig einlegen und das finde ich auch sinnvoll. Man kann sich kurz mit den Kollegen austauschen, einfach mal den Kopf frei bekommen oder auch etwas essen.

Apropos essen: meistens bringe ich mir etwas von zuhause mit, aber wir haben auch die Möglichkeit uns in der Kantine was zu kaufen. Den „Lunch“ (Mittagspause) verbringen wir immer mit einer Gruppe von Kolleginnen und Kollegen. Wir gehen dazu entweder in einer der „Lounges“ – das sind kleine Küchen mit Sitzmöglichkeiten, oder wir treffen uns in der Kantine. Die halbe Stunde Auszeit nutzen wir, um zu quatschen und kurz abzuschalten. Nach der Mittagspause geht es gestärkt wieder in die Telefonie. Auch wenn viel los ist, bleibt zwischendurch immer kurz Zeit, um sich was zu trinken zu besorgen. Der Kaffee ist bei uns kostenlos und das ist sehr verlockend, aber ich denke sowieso immer daran, regelmäßig und viel Flüssigkeit zu mir zu nehmen. Durch die vorhandenen Wasserspender ist auch das denkbar einfach. Eh ich mich versehe, ist der Tag dann auch schon rum und wir machen uns auf den Heimweg. Zurück in der Bahn, denke ich an den vergangenen Arbeitstag, lasse manche Situationen Revue passieren und freue mich auf den wohlverdienten Feierabend, aber auch auf den nächsten Tag. :)