Tolle Aussichten – Tamara wechselt ins Global Transaction Banking

Ausbildung – und dann?

Tamara ist vor zwei Jahren in einer Filiale in Berlin in ihre Ausbildung zur Bankkauffrau gestartet. Ausbildung in der Filiale heißt: Direkter Kontakt mit Kunden, Privat- und Firmenkundengeschäft sowie die Produkte der Bank kennenlernen, Kunden beraten und informieren. Viele Bankkaufleute gehen nach der Ausbildung in die Kundenberatung, spezialisieren sich auf Privat- oder Firmenkunden und arbeiten nach der Ausbildung zunächst als Junior-Berater. Aber in der Bank gibt es noch viele andere Möglichkeiten – so wie bei Tamara.

Im Frühjahr gegen Ende unserer Ausbildung hatten wir hier in Berlin eine Infoveranstaltung, einen Marktplatz, bei dem verschiedene Bereiche der Bank sich vorgestellt haben, und wir Azubis mit Ansprechpartnern der Bereiche ins Gespräch kommen konnten. Das war für mich besonders interessant, weil ich während der Ausbildung gemerkt habe, dass mir der Umgang mit Kunden zwar Spaß macht, aber der reine Vertrieb nicht unbedingt das ist, was ich nach der Ausbildung machen möchte. Beim Marktplatz habe ich vieles entdeckt, von dem ich vorher gar nicht wusste, dass es das in der Bank gibt. Besonders spannend fand ich unsere Auslandsabteilung, das Global Transaction Banking (GTB).

Was gefällt dir an GTB?

GTB begleitet große Unternehmen und Firmenkunden bei der Organisation ihrer weltweiten Handels- und Finanzgeschäfte. Die Arbeit mit den Kunden erstreckt sich über einen längeren Zeitraum und es greifen viele verschiedene Aufgaben ineinander – hier geht es eher um Kundenservice als um direkten Vertrieb. Analysen erstellen, Konzepte entwickeln, Abläufe koordinieren, organisieren – das hat mich sehr gereizt.

Wie ging es nach dem Marktplatz für dich weiter?

Beim Marktplatz habe ich die Gelegenheit genutzt und bin direkt auf die Kollegen aus GTB zugegangen. Da habe ich erfahren, dass der Bereich für Nachwuchstalente ein einjähriges Einstiegsprogramm anbietet, für das man sich nach der Ausbildung bewerben kann. Zwar lernen wir während der Ausbildung auch einige Grundlagen bei der Abwicklung von Handelsgeschäften – Akkreditive, Avale, Incoterms und so was –, aber für die Arbeit in GTB muss man natürlich noch mehr wissen und durch das Programm lernt man die verschiedenen Bereiche in GTB kennen und kann sich dann spezialisieren. Richtig angestellt bin ich trotzdem schon, was natürlich für mich super ist.

Das Bewerbungsverfahren war ziemlich intensiv und herausfordernd – ehrlich gesagt, hatte ich das so nicht erwartet. Schon beim Bewerbungsanschreiben habe ich mir sehr viel Mühe gegeben. Klar weiß ich wie man eine Bewerbung schreibt, aber ich wollte es in diesem Fall richtig perfekt machen und hab mir deshalb auch noch Tipps beim Fitness Center Job der Bank geholt. Hat dann ja auch geklappt und ich bin zum Interview eingeladen worden. Das war alles ziemlich aufregend und ganz schön herausfordernd. Ein persönliches einstündiges Gespräch mit verschiedenen Ansprechpartnern, dann ein paar Tage später noch ein telefonisches Interview mit der Direktorin der GTB in der Zentrale in Frankfurt. Und dann hieß es warten…

Nach vier Wochen bekam ich dann den Anruf: „Alles klar. Wir freuen uns, wenn Sie bei uns anfangen.“ Sehr cool :). Im Mai hatte ich dann meine letzte IHK-Prüfung und direkt einen Tag später habe ich jetzt im Global Transaction Banking meine Arbeit angefangen.
Ich durchlaufe jetzt erst einmal die verschiedenen Teams in GTB, dabei werde ich auch vier Wochen in Hamburg und vier Wochen in Frankfurt verbringen. Nebenbei studiere ich ja auch noch BWL – viel zu tun, aber ich freu mich im Moment auf all das Neue, das jetzt auf mich zukommt. Erste Station ist im Moment das Team Trade Finance Client Service. Und mein neuer Arbeitsplatz ist „Unter den Linden“ in Berlin – der Blick von der Dachterrasse ist nicht ganz schlecht, oder?

/Tamara, Berlin